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Altarbereich der Stadtkirche
Panoramaansicht des Gemeindehauses
Evangelistenreliefs aus der Stadtkirche
Detail des Turms der Stadtkirche

Papa-Kind-Aktion der Mäusegruppe

An einem besonderen Nachmittag fand in unserem Kindergarten eine Papa-Kind-Aktion statt. Dazu waren alle Väter eingeladen, gemeinsam mit ihren Kindern Zeit im Kindergarten zu verbringen und Einblicke in unseren Alltag zu erhalten.

Kindergarten: Papa-Kind-Aktion Mäusegruppe

Quelle: Sarawuth Eigenmann

Im Rahmen unseres teiloffenen Konzepts waren verschiedene Räume geöffnet, sodass die Kinder ihren Vätern zeigen konnten, womit sie sich im Kindergartenalltag am Nachmittag beschäftigen.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Werkraum. Hier wurde gemeinsam gebastelt, gebaut und getüftelt. Die Kinder konnten ihren Papas stolz zeigen, welche Materialien ihnen zur Verfügung stehen und wie sie diese kreativ nutzen. Es wurde gehämmert, geklebt, kombiniert und ausprobiert. Dabei stand nicht das fertige Ergebnis im Vordergrund, sondern der Prozess des Entdeckens und Ausprobierens. Die Väter konnten beobachten, wie ihre Kinder eigenständig Ideen entwickeln, Problemlösestrategien entwickeln und ihre Kreativität entfalten und falls die Kinder doch Hilfe brauchten war der Papa zu Hilfe.
Kindergarten: Papa-Kind-Aktion Mäusegruppe

Quelle: Sarawuth Eigenmann

Auch im Gruppenraum der Mäuse konnten die Kinder und ihre Papas gemeinsam spielen. Hier wurde deutlich, wie wichtig vertraute Räume für die Kinder sind. Es entstanden intensive Bastelsituation, Gespräche und eine enge Interaktion zwischen Vater und Kind.
Der Außenbereich lud ebenfalls zum gemeinsamen Spielen und Bewegen ein. Die Kinder nutzten die Möglichkeit, ihren Papas die Spielgeräte und Lieblingsorte zu zeigen. Dabei standen Bewegung, Entdecken und das gemeinsame Erleben im Vordergrund.
Ein weiterer geöffneter Bereich war der Snoozelraum, ein neu gestalteter Raum mit ruhiger Atmosphäre. Dieser diente als Rückzugsort zum Entspannen, Bücher anschauen und zum ruhigen konzentrierten Lernen. Besonders der Leuchttisch zog viel Aufmerksamkeit auf sich. Mit dem Leuchtlegetisch konnten die Kinder experimentieren, Materialien durch Licht anders wahrnehmen und kreativ gestalten. Die Väter erhielten hier einen Einblick in die Bedeutung von Sinneswahrnehmung, ruhigen Lernphasen und selbstbestimmtem Entdecken.
Zusätzlich war eine Bewegungsbaustelle aufgebaut, die den Kindern vielfältige Möglichkeiten bot, ihre motorischen Fähigkeiten zu erproben. Gemeinsam mit ihren Papas konnten sie klettern, balancieren und eigene Bewegungslandschaften gestalten.
Ein weiterer geöffneter Raum war die Lerninsel. Hier befindet sich neben Gesellschaftsspielen hauptsächlich gezieltes Fördermaterial, ohne den Charakter eines Lernangebotes zu haben.
Durch die offenen Räume erhielten die Väter einen anschaulichen Einblick in unser teiloffenes Konzept. Sie konnten erleben, wie die Kinder eigenständig Räume wählen, ihren Interessen nachgehen und sich in verschiedenen Bildungsbereichen weiterentwickeln.
Zwischendrinn kamen alle in gemütlicher Runde zusammen und genossen ein gemeinsames Buffet. Dies bot Gelegenheit für Gespräche, Austausch und ein wertschätzendes Miteinander.
Kindergarten: Papa-Kind-Aktion Mäusegruppe

Quelle: Sarawuth Eigenmann

Die Papa-Kind-Aktion war ein gelungener Nachmittag, der nicht nur den Kindern viel Freude bereitete, sondern auch den Vätern einen wertvollen Einblick in den Kindergartenalltag ihrer Kinder ermöglichte.
 
Verfassein: Sarawuth Eigenmann
 
Kontakt:
Pfarramt: 07261/4714
Pfarrer H. Fränkle: 07261/735473
Termine:
Sa. 09.05.2026, 11:00 Uhr
Evangelische Stadtkirche Sinsheim Sinsheim
Musik zur Marktzeit - Veronika, der Lenz ist da
Sa. 23.05.2026, 11:00 Uhr
Evangelische Stadtkirche Sinsheim Sinsheim
Musik zur Marktzeit - Die Orgelmaus
Mo. 25.05.2026, 11:00 Uhr
wird noch bekanntgegeben
Bezirksgottesdienst in Meckesheim
Mi. 10.06.2026, 19:00 Uhr
Gemeindehaus | Haus der Kirche Sinsheim
Anmeldung Konfirmation Jahrgang 2026/2027

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Geistliches Wort

Liebe Gemeinde, 
Hendrik Fränkle
neulich, beim Mittagstisch im Familienzentrum. Nichts Besonderes eigentlich – Nudeln, Soße, ein paar Menschen an einem Tisch. Aber dann sagte jemand: Ich genieße es, dass ich hier nicht alleine essen muss.
Und ich dachte: Ja. Genau dafür machen wir das.
Während wir als Gemeinde in Sinsheim das Familienzentrum in den letzten Monaten entwickelt haben, war das immer wieder unsere Frage: Warum tun wir das eigentlich als Kirche? Warum investieren wir Geld, Zeit, Kraft, Räume, Herzblut in ein Familienzentrum?
Ich glaube: Weil wir Ostern ernst nehmen.
Ostern erzählt davon, dass das Leben stärker ist als der Tod. Dass Hoffnung stärker ist als Müdigkeit. Dass Licht stärker ist als das, was uns niederdrückt. Und dieser Glaube – er will nicht nur gedacht werden. Er will Hände und Füße. Einen Tisch. Ein offenes Ohr. Ein gutes Wort, das weiterhilft. Jemanden, der ein Stück mitgeht. Raum, um Neues zu lernen.
Manchmal ist es einfach nur schön, zusammen zu essen. Mehr nicht. Kein tiefes Gespräch, keine große Erkenntnis. Einfach nur: gemeinsam am Tisch sitzen. Das reicht auch.
 
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