Im Rahmen unseres teiloffenen Konzepts waren verschiedene Räume geöffnet, sodass die Kinder ihren Vätern zeigen konnten, womit sie sich im Kindergartenalltag am Nachmittag beschäftigen.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Werkraum. Hier wurde gemeinsam gebastelt, gebaut und getüftelt. Die Kinder konnten ihren Papas stolz zeigen, welche Materialien ihnen zur Verfügung stehen und wie sie diese kreativ nutzen. Es wurde gehämmert, geklebt, kombiniert und ausprobiert. Dabei stand nicht das fertige Ergebnis im Vordergrund, sondern der Prozess des Entdeckens und Ausprobierens. Die Väter konnten beobachten, wie ihre Kinder eigenständig Ideen entwickeln, Problemlösestrategien entwickeln und ihre Kreativität entfalten und falls die Kinder doch Hilfe brauchten war der Papa zu Hilfe.

Quelle: Sarawuth Eigenmann
Auch im Gruppenraum der Mäuse konnten die Kinder und ihre Papas gemeinsam spielen. Hier wurde deutlich, wie wichtig vertraute Räume für die Kinder sind. Es entstanden intensive Bastelsituation, Gespräche und eine enge Interaktion zwischen Vater und Kind.
Der Außenbereich lud ebenfalls zum gemeinsamen Spielen und Bewegen ein. Die Kinder nutzten die Möglichkeit, ihren Papas die Spielgeräte und Lieblingsorte zu zeigen. Dabei standen Bewegung, Entdecken und das gemeinsame Erleben im Vordergrund.
Ein weiterer geöffneter Bereich war der Snoozelraum, ein neu gestalteter Raum mit ruhiger Atmosphäre. Dieser diente als Rückzugsort zum Entspannen, Bücher anschauen und zum ruhigen konzentrierten Lernen. Besonders der Leuchttisch zog viel Aufmerksamkeit auf sich. Mit dem Leuchtlegetisch konnten die Kinder experimentieren, Materialien durch Licht anders wahrnehmen und kreativ gestalten. Die Väter erhielten hier einen Einblick in die Bedeutung von Sinneswahrnehmung, ruhigen Lernphasen und selbstbestimmtem Entdecken.
Zusätzlich war eine Bewegungsbaustelle aufgebaut, die den Kindern vielfältige Möglichkeiten bot, ihre motorischen Fähigkeiten zu erproben. Gemeinsam mit ihren Papas konnten sie klettern, balancieren und eigene Bewegungslandschaften gestalten.
Ein weiterer geöffneter Raum war die Lerninsel. Hier befindet sich neben Gesellschaftsspielen hauptsächlich gezieltes Fördermaterial, ohne den Charakter eines Lernangebotes zu haben.
Durch die offenen Räume erhielten die Väter einen anschaulichen Einblick in unser teiloffenes Konzept. Sie konnten erleben, wie die Kinder eigenständig Räume wählen, ihren Interessen nachgehen und sich in verschiedenen Bildungsbereichen weiterentwickeln.
Zwischendrinn kamen alle in gemütlicher Runde zusammen und genossen ein gemeinsames Buffet. Dies bot Gelegenheit für Gespräche, Austausch und ein wertschätzendes Miteinander.

Quelle: Sarawuth Eigenmann
Die Papa-Kind-Aktion war ein gelungener Nachmittag, der nicht nur den Kindern viel Freude bereitete, sondern auch den Vätern einen wertvollen Einblick in den Kindergartenalltag ihrer Kinder ermöglichte.
Verfassein: Sarawuth Eigenmann








