Stadtkirche aus der Luft

Kirchenbezirk Neckar-Kraichgau

  
Unsere Kirchengemeinde gehört zum Kirchenbezirk Kraichgau. Gemeinsam mit den anderen Gemeinden in unserer Umgebung wollen wir gemeinsam Kirche vor Ort sein.
 
  
Neues aus dem Kirchenbezirk:

Privat Pilgernde beherbergen - Gabriele und Wolfgang Meuret berichten

Pilgerausweise
Vergesst die Gastfreundschaft nicht, denn dadurch haben einige ohne ihr Wissen Engel beherbergt. (Hebr.13,2)
Spätestens seit Harpe Kerkelings Buch „Ich bin dann mal weg“ ist den meisten der Jakobusweg nach Santiago de Compostela ein Begriff.

Wir feiern Kerwe in Dühren

Der Herbst bringt uns Gemeinschaft – wir feiern Kerwe in Dühren
Ja, Dühren feiert viel. Dass die Kerwe in den letzten Jahren für das Dorf kleiner geworden ist, man kann es gut verstehen. Doch die Kirchengemeinden haben beschlossen: ganz ohne Kerwe (Kirchweih!) geht es nicht. Und so wird am 25. Oktober um 10:30 Uhr ökumenisch Kerwe-Gottesdienst gefeiert. Dieses Jahr in St. Marien. Der ökum. Kirchenchor sorgt für schöne Musik und im Anschluss besteht die Möglichkeit zum fröhlichen Austausch.
  
Was ist der Evangelische Kirchenbezirk Kraichgau?
Der evangelische Kirchenbezirk Kraichgau versteht sich als evangelische Kirche in der Region und will das Profil der Kirche in diesem Gebiet klar herausarbeiten.
Der Kirchenbezirk Kraichgau hat ungefähr die Ausdehnung des alten Landkreises Sinsheim bis zur Kreisreform Anfang der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts. Diese lokale Tradition hat das Zusammenwachsen der beiden Kirchenbezirke erleichtert. Er reicht von Mühlhausen-Tairnbach im Westen bis Bad Rappenau-Heinsheim im Osten und von Reichartshausen im Norden bis Eppingen-Mühlbach im Süden. Bald nach der Fusion haben wir vier Regionen nach den Himmelsrichtungen gebildet: Norden (alle Gemeinden nördlich von Sinsheim), Westen (die Stadt Sinsheim mit ihren Ortsteilen und die westlichen Gemeinden), Süden (Eppingen und Umgebung), Osten (Bad Rappenau und Umgebung).
46 selbstständige Kirchengemeinden bilden den Kirchenbezirk. Der Stellenplan umfasst 28 Pfarrstellen, zwei Gemeindediakonenstellen, eine Bezirksjugend-referentenstelle, eine Bezirkskantorenstelle und zwei Kantoren in Eppingen (60%) und Bad Rappenau (60%), eine gemeinsame Stelle in der Erwachsenen-bildung mit dem KB südliche Kurpfalz.
Das Diakonische Werk Rhein-Neckar hat eine Außenstelle in Sinsheim und diese wiederum eine in Eppingen.
Der Kirchenbezirk ist gut eingebunden in die kommunale Struktur und in das gute Miteinander in der Ökumene. Da ist er im Werden und muss in der Zukunft deutliche und klare Akzente setzen, dass er eine einladende und für die Region sich einsetzende evangelische Kirche ist. Eine der großen Herausforderungen ist der Mentalitätswechsel innerhalb der Gemeinden. Der Auftrag der Kirche ist die Verkündigung des Evangeliums an alle. Eine an diesen Auftrag gebundene Kirche ist eine, die im Glauben, in der Liebe und in der Hoffnung wachsen will. Dieses Wachsen zielt auch auf die Glieder der Kirche. Es ist ein notwendiger Perspektivenwechsel vorzunehmen, dass das kirchliche Handeln nicht ausschließlich an die Menschen auszurichten ist, die sich zur „Kerngemeinde" zählen, sondern an Menschen, die des Evangeliums bedürfen, also an Menschen mit ihren Fragen und Nöten.  Darum muss Kirche eine einladende Kirche sein und ansprechend von Gott sprechen, der will, dass allen Menschen geholfen werde.
 
Informationen über Kirchenbezirke allgemein:
„Der Kirchenbezirk vereinigt eine bestimmte Anzahl von Gemeinden eines zusammengehörigen Gebietes zur gegenseitigen Unterstützung in ihrem Dienst und zur Erfüllung gemeinsamer Aufgaben. Der Kirchenbezirk soll sich in einer eigenständigen Lebens- und Dienstgemeinschaft auswirken und entfalten.
In unmittelbarer Verantwortung für den kirchlichen Auftrag in den Lebensbereichen seines Raumes kann der Kirchenbezirk eigene Dienste und Einrichtungen schaffen und neue Arbeitsformen kirchlichen Dienstes entwickeln. Der Kirchenbezirk fördert die Verbundenheit der Gemeinden mit der Landeskirche, sowie den kirchlichen Werken und Einrichtungen. Er pflegt die ökumenischen Beziehungen der Gemeinden und des Kirchenbezirks zu anderen christlichen Gemeinschaften in seinem Bereich.
Text: Simon Böhls