Stadtkirche aus der Luft
Altarbereich der Stadtkirche
Panoramaansicht des Gemeindehauses
Evangelistenreliefs aus der Stadtkirche
Detail des Turms der Stadtkirche

Paul-Gerhardt-Lieder-Gottesdienst

Paul Gerhard hat einige der beliebtesten Lieder im ev. Gesangbuch geschrieben. Darunter „Geh aus mein Herz und such Freud“, „Die güldene Sonne“ und „Nun ruhen alle Wälder“. Dieses Jahr jährte sich sein Todestag zum 350. Mal. Das ist Anlass für einen Paul-Gerhard-Lieder-Gottesdienst am 27. September in der Stadtkirche. Sein Leben und seine Lieder werden uns durch den Gottesdienst begleiten und viel Raum zum Singen geben.

Quelle: unsplash / michael maasen

Geboren wurde Paul Gerhardt 1607 in Gräfenhainichen, rund 20 Kilometer von Wittenberg und starb 1676 in Lübben im Spreewald. Mit 15 wird der Vollwaise. Er zieht nach Wittenberg. Studiert Theologie und trifft Johann Crüger, Kantor an der Nikolaikirche. Ihre Zusammenarbeit gilt als eine der Sternstunden in der Liedgeschichte. Paul Gerhart arbeitet als Hauslehrer, wird schließlich Pfarrer in Mittenwalde, später in Berlin, dann im Lübben. Der 30-jährige Krieg bestimmt mit all dem damit verbunden Leid das Leben der Menschen. Auch privat ist es eine schwere Zeit, von 5 Kinder überlebt nur eines. Und doch strahlen viele seiner Lieder eine Ruhe und Zuversicht aus, die viele Menschen über die Jahrhunderte beeindruckten und trösteten.
 
Das Pfarramt ist vom 03. bis 21.08.2026 geschlossen. 
In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte ab dem 30. Mai 2026 an Pfarrer Hendrik Fränkle
  
  • Pfarrer Hendrik Fränkle
    Pfarrer

    Telefon: 07261 / 735473
    Mobil: 0176/ 550 596 15

oder an Pfarrerin Annette Röhrs. 
  
  • Pfarrerin Annette Röhrs
    Pfarrerin

    Mobil: 0174 / 91 79 275
Kontakt:
Pfarramt: 07261/4714
Pfarrer H. Fränkle: 07261/735473
Termine:
Mi. 16.09.2026, 18:00 Uhr
Gemeindehaus | Haus der Kirche Sinsheim
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Geistliches Wort

Liebe Leserin, lieber Leser,
Annette Röhrs
ein lauer Sommerabend, gemütlich mit netten Menschen ums Feuer sitzen, ein leckeres Getränk und was zum Knabbern. Das Titelbild des Gemeindebriefs zeigt so eine Situation aus dem vergangenen Sommer. Nach einer kleinen Andacht in der Nikolauskirche, die den Blick auf den Sonntag gelenkt hat, auf all das Schöne, was es eben auch gibt, ging es vor die Kirche zum Feuer. Da haben wir dann noch eine Weile gesessen. 
So schön war’s! Schnell war klar: Das machen wir nächstes Jahr wieder!
Einiges, was Sie in unseren Gemeinden die nächsten Monate erleben können, sind solche „Wiederholungsveranstaltungen“, weil es eben so schön war. Manchmal vielleicht auch schmerzlich schön, weil Leben eben nicht immer leicht und einfach ist – aber eben doch gut. Wert, wiederholt zu werden. 
 
 
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