Stadtkirche aus der Luft
Altarbereich der Stadtkirche
Panoramaansicht des Gemeindehauses
Evangelistenreliefs aus der Stadtkirche
Detail des Turms der Stadtkirche

Samuel Schatz beendet sein Freiwilliges Soziales Jahr

Wir verabschieden Samuel Schatz, dessen Zeit bei uns mit den Sommerferien endet im Gottesdienst am 20. September um 18 Uhr. Dort begrüßen wir unseren neuen FSJler, und die Sinsheimer Konfis.

Samuel Schatz beim Crèpe-backen
Samuel Schatz in Aktion

Quelle: Pia Brauch

Pfarrer Hendrik Fränkle blickt auf die gemeinsame Zeit zurück:
„Als Samuel vor einem Jahr bei uns angefangen hat, war das für alle erst mal neu. Für ihn – klar. Aber auch für uns. Er kam offen, neugierig und mit vielen Fragen. Das hat es leicht gemacht, miteinander anzukommen.
Was Samuel auszeichnet: Er begegnet Menschen ohne Schubladen-Denken. Er hört zu, schaut hin und nimmt Menschen erst einmal so, wie sie sind. Ob beim Mittagstisch, im Kindergarten oder in der Kinderkirche. Überall haben die Kinder ihn schnell ins Herz geschlossen. Samuel war einfach da. Ruhig, zuverlässig und ganz bei der Sache.
Er hat alles mitgemacht, was so anfiel: Kinderkirche, Mittagstisch, Gartenarbeit mit unserem Hausmeister, Herrn Skladny. Auch die Dinge, die unspektakulär sind und trotzdem gemacht werden müssen. Er hat sich dabei ganz selbstverständlich in den Dienst unserer Gemeinde gestellt. Es war schön zu sehen, wie er im Laufe des Jahres immer sicherer wurde: Verantwortung zu übernahm, kritisch nachfragte und eigene Lösungen fand.
Ganz nebenbei hat Samuel uns auch einen Spiegel vorgehalten. Durch seine Fragen wurde deutlich, dass unsere Abläufe längst nicht so selbsterklärend sind, wie wir manchmal denken. Das war gelegentlich herausfordernd – aber vor allem hilfreich.
Lieber Samuel, danke für dieses Jahr. Danke für deine Offenheit, deine Ruhe und deinen Blick von außen. Du hast uns gutgetan – mit deiner Mitarbeit und als Mensch. Du bist hier jederzeit willkommen. Und diese Gemeinde bleibt auch ein Stück deine. Für alles, was vor dir liegt: Gottes Segen
 
Samuel erzählt:
Als ich mein FSJ begonnen habe, war vieles neu – auch für die Gemeinde, da ich der erste FSJler war. Ich bin ohne große Erwartungen gestartet und durfte von Anfang an viel mitgestalten, eigene Ideen einbringen und gemeinsam mit dem Team neue Strukturen aufbauen.
 
Besonders viel Freude hat mir die Arbeit mit den Kindern gemacht, vor allem die Zeit im Kindergarten dienstags und bei verschiedenen Veranstaltungen, ob es mit den Kindern im Garten spielen ist oder nur zu Mittag essen. Alles nicht ganz ohne aber trotzdem sehr schön und manchmal auch lustig. Herausfordernd war die Verantwortung, die ich übernehmen durfte, zum Beispiel bei eigenen Gruppenangeboten wie bei der Sonderbar. Wenn man auf sich allein gestellt ist und man sich um alle kümmern muss - sei es die Musik oder Süßigkeiten-Wünsche. Oder dass man immerzu Werwolf spielt, was zum Glück trotz Arbeit Spaß macht.
 
Ich bin sehr dankbar für die Erfahrungen und das Vertrauen, das mir entgegengebracht wurde. Dem nächsten FSJler wünsche ich viel Freude, Offenheit und dass er auf dem aufbauen kann, was entstanden ist – und genauso herzlich aufgenommen wird wie ich.
 
Meike Schmidtke, die als Co-Leiterin des Familienzentrums maßgeblich an der Einrichtung der FSJ-Stelle beteiligt war, ist ebenfalls glücklich:
So viel, was auf Ideen- und Wunsch-Listen schon lange stand, konnte endlich mal umgesetzt werden. Gleichzeitig war es eine große Umstellung, nicht mehr alles so zu machen, wie es in den eigenen Zeitplan reinpasst, sondern die Aufgaben aufzuteilen. Immer wieder gab es auch Aufgaben, die ich gerne selbst gemacht hätte, die aber viel besser Platz in Samuels Arbeitstagen hatten. Bei manchen Aufgaben war ich natürlich auch froh sie abzugeben. Am schönsten war es aber, Dinge gemeinsam zu machen, ganz egal was - vom Material sortieren und Schubladen beschriften über Termine mit unseren Jugendlich bis zum gemeinsamen Layouten von Flyern oder Plakaten - wobei er das ehrlich gesagt eh besser konnte als ich.
Es war schön zu sehen, wie viele Leute Samuel als Teil sowohl der Kirchengemeinde als auch des Familienzentrums kennengelernt und selbstverständlich mit einbezogen haben. Die Kinder und Jugendlichen hatte er besonders schnell auf seiner Seite – das war toll.
 
 
Das Pfarramt ist vom 26.05. bis 05.06.2026 geschlossen. 
In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte ab dem 30. Mai 2026 an Pfarrerin Annette Röhrs. 
  
  • Pfarrerin Annette Röhrs
    Pfarrerin

    Mobil: 0174 / 91 79 275
Kontakt:
Pfarramt: 07261/4714
Pfarrer H. Fränkle: 07261/735473
Termine:
Mi. 24.06.2026, 17:00 Uhr
17 Uhr Eiscafé Roma, Bahnhofstraße / 18 Uhr Gemeindehaus
Besuchsdienst
Sa. 27.06.2026, 11:00 Uhr
Evangelische Stadtkirche Sinsheim Sinsheim
Musik zur Marktzeit - Blech zum Markt
Do. 09.07.2026, 17:30 Uhr
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Sinsheimer Firmenlauf 2026
Sa. 11.07.2026, 11:00 Uhr
Evangelische Stadtkirche Sinsheim Sinsheim
Musik zur Marktzeit - Spielraum Orgel

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Geistliches Wort

Liebe Leserin, lieber Leser,
Annette Röhrs
ein lauer Sommerabend, gemütlich mit netten Menschen ums Feuer sitzen, ein leckeres Getränk und was zum Knabbern. Das Titelbild des Gemeindebriefs zeigt so eine Situation aus dem vergangenen Sommer. Nach einer kleinen Andacht in der Nikolauskirche, die den Blick auf den Sonntag gelenkt hat, auf all das Schöne, was es eben auch gibt, ging es vor die Kirche zum Feuer. Da haben wir dann noch eine Weile gesessen. 
So schön war’s! Schnell war klar: Das machen wir nächstes Jahr wieder!
Einiges, was Sie in unseren Gemeinden die nächsten Monate erleben können, sind solche „Wiederholungsveranstaltungen“, weil es eben so schön war. Manchmal vielleicht auch schmerzlich schön, weil Leben eben nicht immer leicht und einfach ist – aber eben doch gut. Wert, wiederholt zu werden. 
 
 
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