„Wie kann Gott all das Leid in der Welt zulassen?“ fragen sich auch viele Christ*innen. Persönliches Leiden, Abschied von einem geliebten Menschen erschüttern den Glauben an einen Gott, der alles so herrlich regiert – wie es in einem alten Kirchenlied heißt.
Jobst Meyers Streit mit seinem Gott
Theater der Geistlichen Spielleute
Das biblische Buch Hiob versucht Antworten zu geben. Der vom Schicksal schwer geschlagene Prophet Hiob ringt mit seinen Freunden um eine angemessene Antwort auf das Handeln Gottes. Er schreckt auch nicht davor zurück, Gott selbst anzuklagen. Anhand eines Schicksals aus unserer Zeit versuchen die geistlichen Spielleute, die biblische Gestalt Hiob in die Gegenwart zu versetzen: Ein Mann verliert durch einen Unfall seine Frau und Kinder. In seiner Verzweiflung verlässt er sein Haus, seinen Beruf und seine Nachbarschaft und landet auf der Straße. Dabei begegnet er verschiedenen Menschen, die versuchen, ihm zu helfen oder auch noch tiefer ins Elend stürzen. Nach einem langen Weg gewinnt er am Ende die Hoffnung des Glaubens wieder.
Das Stück von Dr. Dietmar Coors, inszeniert von Franz Kapinus und Felix Ritter (Amsterdam) versucht eine Perspektive im Glauben zu geben, die der Gegenwart standhält. Aufgeführt wird das geistliche Theater in der Nikolauskirche Dühren am 28. und 29. März sowie am Karfreitag, den 3. April, jeweils um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Spende für die Theaterarbeit willkommen.






