Neues aus der Arbeit im Kooperationsraum
Seit April 2025 gibt es den „Gemeinsamen Ausschuss“, der den Prozess der Zusammenarbeit im Kooperationsraum maßgeblich steuert.

Dieses Gremium besteht aus je einem ehrenamtlichen Mitglied der beteiligten Kirchengemeinden und den beiden hauptamtlichen, vom Kirchenbezirk ernannten, Koordinatoren der Region Mitte: Pfr. Hendrik Fränkle und Pfr. Emanuel Fritz aus Angelbachtal. Den beteiligten Kirchengemeinden ist es freigestellt, ihr Stimmrecht an eine Nachbargemeinde weiterzugeben oder nicht beteiligt zu sein. Der Kirchengemeinderat in Dühren hat aus Personalmangel entschieden, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen und ihr Stimmrecht an die Sinsheimer Gemeinde übertragen. Vertreten wird Sinsheim und jetzt auch Dühren durch Dr. Martin Weiser, Stellvertreterin ist Gabriele Frey-Grimberg.
Der Auftrag an das Gremium ist, zusammen mit den Pfarrerpersonen der Region den Weg zu einer neuen Rechtsform in der Region zu beschreiten und umzusetzen.
Hierzu wurden auf den Sitzungen im Juli und September 2025 folgende Themen beraten; aber nicht entschieden:
- Wahl der Kommunikationsmedien.
- Gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit.
- Gemeinsamer Dienstplan der Pfarrpersonen und
- Wahl der Rechtsform für den Kooperationsraum.
Das Gremium trifft sich alle sechs Wochen. Die bisherigen Treffen haben bereits zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit geführt. „Anfängliche Befindlichkeiten scheinen überwunden zu sein. Es ist eben nicht einfach, das angestammte Umfeld mit seinen Eigenheiten in eine größere Umgebung zu verpflanzen. Hier wird es Verluste geben, aber auch Neues geschaffen!“, zeigt sich Dr. Weiser zuversichtlich.
Ziel von „ekiba 2032“ ist es, die Kirche in Baden mit ihren vielen Gemeinden zukunftsfit zu machen. Viele Faktoren spielen mit: die Personalsituation, die Finanzlage, die Kirchenmitglieder und auch die Erfahrung, dass das, was sich in der Vergangenheit bewährt hat, heute nicht mehr unbedingt die passende Form ist, den Menschen in unserer Gesellschaft das Evangelium zu verkünden. Denn mit der Veränderung der Gesellschaft verändern sich auch die Bedürfnisse der Menschen, ihre Erwartungen, Wünsche und Hoffnungen. Und so sind wir auch als Kirche und Gemeinde herausgefordert, darauf zu reagieren – im Dienst an Gott und den Menschen. Manchmal bedeutet das auch Abschiednehmen von Vertrautem und Altbekanntem und die Bereitschaft, sich auf das Neue einzulassen.
Unser Kooperationsraum besteht aus den Gemeinden der Region Mitte unseres Kirchenbezirks Kraichgau: Sinsheim, Rohrbach, Steinsfurt, Adersbach, Hasselbach, Ehrstädt, Reihen, Weiler, Hilsbach, Hoffenheim, Zuzenhausen, Dühren, Eschelbach, Angelbachtal, Waldangelloch und Mühlhausen-Tairnbach.





