Evangelische Kirchengemeinde Sinsheim
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Rückblick

31.10.2011

Neue Bezirksjugend-Referentin - Claudia Ewald

Bezirksjugend Kraichgau geht verstärkt in die neue Saison

Das Team der Evangelischen Bezirksjugend Kraichgau hat wieder hauptamtliche Unterstützung bekommen:
Claudia Ewald ist neue Bezirksjugendreferentin und seit September im Einsatz.
Damit hat die fast dreijährige Vakanz im Kirchenbezirk Kraichgau nun endlich ein Ende.

Claudia Ewald kommt aus Freiburg und war dort nach ihrem Studium der Religionspädagogik zweieinhalb Jahre als Religionslehrerin am Gymnasium tätig. Sie freut sich darauf, nun auch wieder außerhalb der Schule mit Kindern und Jugendlichen zu tun zu haben: „Freizeiten, Filmnächte und andere Aktionen mit Kindern und Jugendlichen haben mir doch schon ein wenig gefehlt, auch wenn ich sehr gerne unterrichtet habe", sagt die 26-Jährige, die früher selbst ehrenamtlich in der Bezirksjugendarbeit aktiv war.

Dazu wird es im kommenden Jahr genug Möglichkeiten geben: Der Leitungskreis möchte wieder zahlreiche Angebote für Kinder und Jugendliche im Bezirk anbieten und freut sich daher sehr über die Neubesetzung. Auch Claudia Ewald fühlt sich im Kraichgau an der richtigen Stelle: „Mein Leitungskreis, Bezirksjugendpfarrer Steffen Haselbach und Dekan Hans Scheffel unterstützen mich sehr und stehen voll und ganz hinter mir." 
Frau Ewald hat ihr Büro im Haus der Kirche.

Das Zwischenfazit nach den ersten Wochen im Kraichgau fällt daher bei der neuen Bezirksjugendreferentin durchweg positiv aus: „Es ist unglaublich, mit welcher Freude und Herzlichkeit ich hier im Kraichgau aufgenommen werde."

 

 

10.10.2011

Unterzeichung der Charta oecumenica der ACK Sinsheim - Festgottesdienst

Der gemeinsame Festgottesdienst zur Unterzeichnung der Charta oecumenica - der ACK Sinsheim am 9. Oktober 2011 in der Stadtkirche Sinsheim bekräftigte nun auch formell das seit der Gründung am 13. November 1981 bestehende Miteinader der

  • Evangelischen Kirchengemeinde Sinsheim (Markus- und Lukasgemeinde) - unterzeichnet von Dekan Hans Scheffel und Werner Seel für die Markusgemeinde ~ Pfarrer Gerald Winkler und Gabriele Meuret für die Lukasgemeinde
  • Römisch-Katholische Pfarrei St. Jakobus Sinsheim - unterzeichnet von Pfarrer Wolfgang Oser und Martina Obers
  • Evangelisch-Methodistische Kirche Sinsheim - unterzeichnet von Pastor Markus Ebinger und Michael Waap
  • Mennonitengemeinde Sinsheim - unterzeichnet von Pastor Jürgen Riek und Uwe Sieler.


Diese gemeinsame Rahmenvereinbarung für eine ökumenische Partnerschaft für vier christliche Gemeinden - ACK Sinsheim - ist die Erste in dieser Art in Baden-Württemberg. Die Kenntnisnahme bzw. Genehmigung durch übergeordnete Stellen erfolgte durch : Ev. Oberkirchenrat ~ Kirchenrätin Susanne Labsch - Erzdiözese Freiburg ~ Genreralvikar Dr. Fridolin Keck -  Methodisten - Distikt Heidelberg~ Superintendent Carl Hecker.

Die Charta oecumenica
kann  hier als
PDF-Dokument
aufgerufen werden.

Dekan Hans Scheffel freute sich, dass die seit langem bestehende ökumenische Partenschaft durch die Charta gefestigt wurde. Der Festgottesdienst wurde musikalisch gestaltet von den vereinigten Kirchenchören (Leitung Thomas Schmittenbecher), den  vereinigten Posaunenchören (Leitung Dieter Bartholomae) und Bezirkskantor Werner Freiberger.
Nach der Begrüßung durch Pastor Riek hatte OB Rolf Geinert in bewegenden Worten seine Grüße übermittelt  und den Bogen zwischen der ACK und der Stadt(verwaltung) Sinsheim gespannt. Er wies darauf hin, dass  im politischen Raum das Grundgesetz die Basis für die Gemeinschaft ist. Ebenso sei die Charta oecumenica eine wichtige Grundlage. Es folgten noch Grußworte der ACK Baden - verlesen von Herrn Scheffel.

Die liturgische Gestaltung wurde wechselseitig duch die Geistlichen Pfarrer Oser, Pastor Ebinger, Pastor Riek und Dekan Scheffel und Pfarrer Winkler durchgefüht; weitere Mitwirkende waren Gabriele Meuret und Werner Seel; Martina Obers und Heidi Koch; Michael Waap und Uwe Sieler.

Ein von Pastor Ebinger vorbereitetes Anspiel der 'Schätze unserer Gemeinden' präsentierten mit dem  bunten Blumenstrauß die farbige Vielfalt der Ev. Kirche ~ die Gitarre repräsentierte das gemeinsame Musizieren zum Lob Gottes der Mennoniten ~ der Weihrauch als Symbol für festliche Dinge und die aufsteigenden Gebete im katholischen Gottesdienst ~ die Kaffeekanne den regelmäßigen Kirchkaffe und das Zusammenbleiben und den Gedankenaustausch bei den Mehtodisten.  Taufkrug - Taufwasser, Brot und Wein sind u.a. die verbindenden Grundelemente in der ACK. Pfarrer Wolfgang Oser nannte als Ziel der Charta oecumenica "ein glaubwürdiges Zeugnis der göttlichen Zuwendung zu den Menschen".



Die Predigt (Epheser 4,14) von Dekan Scheffel kann man auf dieser Homepage unter Gottesdienste > Predigt-Archiv nachlesen. Der Kirchkaffee im Foyer der Stadtkirche rundete mit angeregten Gesprächen diesen Festgottesdienst ab.

Fotos: privat

 

02.10.2011

Erntedank-Gottesdienst mit Kindergarten und Gemeindefest

 

Der traditionelle Erntedank-Gottesdienst wurde von den Kindern und Erzieherinnen des Martin-Luther-Kinderhauses mitgestaltet. Das Spiellied 'Ich möchte eine Marktfrau sein' wurde eingerahmt vom Gemeindelied 'Wir pflügen und streuen den Samen uaf das Land'. Die Predigt von Dekan Hans Scheffel zu Psalm 104 können Sie unter der Rubrik Start > Aktuelle Predigt oder Gottesdienste > Predigt-Archiv nachlesen.

Die Fotos von Rolf-Peter Thomas zeigen:

Erzieherinnen, Kinder und wunderschön geschmückter Altarbereich  der Stadtkirche

 











 

 

17.07.2011

Ökumenischer Abschluss-Gottesdienst - Frauen-Fußball-WM - Burgplatz

"Im Spiel lernt man sich kennen", "Das Sommermärchen 2011 mit dem Ziel der Völkerverbundenheit und Frieden zu schaffen" - "Fairplay" und "Fortune" - "Das Leben ist ein Spiel, und wer es recht zu spielen weiß, gelangt zum Ziel" ...

... mit diesen Worten  verglichen unter anderem die beiden Dekane Hans Scheffel und Bernhard Knobelspies im ökumenischen Gottesdienst zum Abschluss der Weltmeisterschaft im Frauenfußball die Weltmeisterschaft mit der Friedesnmission des Propheten Jesaja.


Die Weltmeisterschaft war ein Fest für die Gastgeber in Sinsheim und auch in Deutschland, das Respekt und Anerkennung zeigte und die Grundregeln des fairen Spiels enthielt: das Verlierenkönnen, sagte Dekan Knobelspies vor ca. 300 Besuchern, die trotz des Regens diesen ökumenischen Gottesdienst auf dem Burgplatz besucht hatten.
                                                                                  Dekan Knobelspies - Dekan Scheffel
                                                                                                              Dekanatsreferenitn Monika Rohfleisch

             









    

        Großer Gott wir loben Dich - das Schlusslied                                                        Singkreis Eberbach mit Bezirkskantor Freiberger
                                              










  alle Fotos: Privat

 

26.06.2011

Kirche am Ball - Frauen-Fußball WM 2011 - Fanmeile Burgplatz Sinsheim

    
          Eröffnung Frauen-Fußball-WM
              in Sinsheim - Burgplatz
           Ökumenischer Gottesdienst
        

Eröffnungsgottesdienst am 26.Juni 2011 mit Landesbischof Dr. Ulrich Fischer und Weihbischof
Dr. Bernd Uhl unter Mitwirkung von Dekanatsreferentin Monika Rohfleisch vom Katholischen Dekanat
Kraichgau und Elisabeth Scheffel  vom Evangelischen Dekanat Kraichgau.
Die musikalische Gestaltung erfolgte durch die Bezirks-Bläser und Bezirks-Band unter Leitung von
Bezirkskantor Werner Freiberger.



























  Fotos: Clarissa Böhm-Weiser und Rolf-Peter Thomas

Kirchliche Aktivitäten auf der Fanmeile Burgplatz Sinsheim rund um das Kirchenzelt neben dem Burgcafé.

Weitere Informationen im Flyer 'Kirche am Ball'  - Frauen-WM 2011 - Spielort Sinsheim.

Unter dem Motto 'Die Begegnung zählt' bieten die katholische und evangelische Kirchengemeinde ein Aktionsprogramm für Frauen, Jugndliche, Kinder und Paare auf der Fanmeile Burgplatz.

 

 

05.06.2011

Kirchentag Dresden .... da wird auch dein Herz sein

  Kirchentag in Dresden - Eröffnungstag - Lichtermeer am Elbufer - Tausende Kerzen schwimmen auf der Elbe                         Foto: privat


    Elbufer mit der Haupttribühne - vom Turm der Frauenkirche aus

Der 33. Kirchentag hat 50 -100  Gemeindemitglieder aus
dem Kirchenbezirk Kraichgau nach Dresden gelockt und
uns viele berührende und bereichernde Momente/Erlebnisse                              
beschert.  Ein kurzer Bericht steht weiter unten.                      Martin Luther in der Farben des Kichentages vor der Frauenkirche      

   

 

 

 

 

 

 

 

 

  Treffen vor der Frauenkirche....                                                                                            Frauenkirche Dresden - Innenansicht Altarseite
  ... die Kirche ist wegen Überfüllung geschlossen

 

 










                                                       Abendstimmung : Augustusbrücke von den Brühlschen Terassen aus gegehen
    
                                                                   
  Schlussgottesdienst am 5. Juni 2011 auf den Elbwiesen gegenüber der historischen Altstadt von Dresden                            alle Fotos: privat      

Eine ganze Reihe von Gemeindegliedern war in Dresden dabei. Sie erlebten einen wunderbaren Kirchentag in einer wunderbaren Stadt: Gastfreundlich und gut vorbereitet ging Dresden mit den 120 000 Dauerteilnehmern um - das sind mehr als 20 % der Bevölkerung, also fast ein Viertel mehr Menschen in der Stadt als normal !

Viele gute Gespräche, das waren alltägliche Erfahrungen liche Eindrücke, musikalische Erlebnisse und interessante Begegnungen werden den meisten Besuchern diese Tage unvergesslich machen. In ihrem Schlusswort sagte die Präsidentin Katrin Göring-Eckardt (MdB):
„Der Kirchentag ist immer beides: ein Fenster zum Himmel und eine Tür zur Welt; und beides gehört zusammen. Wir Christenmenschen lassen uns nicht einreden, wir müssten entweder noch politischer oder aber noch frommer werden. Wir sind beides, und haben vor, es zu bleiben. So sind wir unterwegs: Die Welt nicht ohne Gott, Gott nicht ohne Welt, beides zusammen wohnt mitten in unseren Herzen. Denn da, wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz. Und wir sind frei, wenn Gott unser Schatz ist, frei für eine bessere, lebenswertere Welt. ...
Wir haben nicht nur geredet, sondern auch geklärt: Ja, wir wollen keine Von-Oben-Politik, sondern wir sind die Dafür- Republik. ... Deswegen: fragt uns, diskutiert fair, hört auf kluge Einwände, bevor ihr große Entscheidungen trefft, zu Bahnhöfen, Stromtrassen, Flughäfen. Ja, Frieden soll sein. Und Verantwortung. Und es ist schwer, richtig zu entscheiden, wenn es keinen Ausweg zu geben scheint. Aber es ist nicht schwer, ganz und gar auf der Seite derer zu stehen, die unter Krieg leiden, Flüchtlinge aufzunehmen, nicht abzuweisen. Aber es ist nicht schwer zivil aufzubauen, immer zuerst und vor allem.
Und - wir beten für alle: für die in den Kriegsgebieten, für die Opfer, für die zivilen Helferinnen und Helfer, für die Soldatinnen und Soldaten. Ja, die Energiewende kommt. Wir fangen gerade an. Jetzt, in diesem Moment produziert Deutschland mehr Strom aus Sonne als aus Atom... Jetzt kommt es darauf an, wirklich umzusteigen, auf 100% erneuerbar.
.... Gesucht wird: eine andere Maßeinheit für Wachstum, eine andere Definition von Erfolg, eine neue Form des Zusammenlebens. Maßhalten macht reich, Geschwindigkeitsreduzierung schenkt Zeit. Wir wollen so leben, dass auch unsere Kinder noch Luft zum Atmen, Bäume zum Klettern und Wiesen zum Toben haben, dass sie Klippdachse treffen und große Fische im Meer.
Jetzt geht der 33. Deutsche Evangelische Kirchentag zu Ende. Und er trägt seine Botschaft ins ganze Land:
Seid barmherzig, mit der Schöpfung, denn sie erträgt nicht alles, Seid barmherzig mit den Fremden und Asylsuchenden, denn sie brauchen eine Heimat so wie du und ich, Seid barmherzig mit den Andersglaubenden, denn sie suchen Gott so wie wir, und: seid barmherzig mit Euch selbst, gebt Gott Raum in eurem Herzen, denn er ist barmherzig, und wir können es auch sein."

So hat Sie gut zusammengefasst, was Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlebt haben und welche Botschaft sie zurückbringen.
Etwa 140 000 Menschen erlebten den Schlussgottesdienst auf beiden Seiten der Elbe. Mehr als 8000 Bläser hatten während des gesamten Kirchentages ihre Instrumente dabei und spielten auch beim Schlussgottesdienst.
Elisabeth  Scheffel     

                                                                     

 

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