Evangelische Kirchengemeinde Sinsheim
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Rückblick

14.11.2016

Neue Dekanin für den Kirchenbezirk Kraichgau gewählt

Die Synode des ev. Kirchenbezirks Kraichgau wählt am 11. November 2016 Christiane Glöckner-Lang zur Dekanin.
„Kirche im ländlichen Raum hat Zukunft"- Gottesdienst mit Prälat Traugott Schächtele.

Bereits im ersten Wahlgang wurde am Freitagabend die Nachfolge für Dekan Hans Scheffel, der im kommenden Jahr in Ruhestand geht und traditionsgemäß nicht an der Tagung teilnahm, entschieden: Die Synodalen stimmten in geheimer Wahl mit großer Mehrheit für Christiane Glöckner-Lang, Gemeindepfarrerin aus Neckarbischofsheim und bisher schon Dekanstellvertreterin im Kirchenbezirk Kraichgau. 


 

 

 

 

 

 


Landesbischof Cornelius-Bundschuh gratuliert.

Zu den Gratulanten für die künftige Dekanin Christiane Glöckner-Lang gehörten neben vielen anderen (von links) Oberkirchenrat Stefan Werner, Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh, Dr. Christopfer Dannenmann und Prälat Traugott Schächtele.

Bild und Text: Herbert Hess
Den ausführlichen Bericht zur Dekanswahl  finden Sie hier

 

16.05.2016

Bezirks-Gottesdienst 2016 Neckarbischofsheim - Dekan H. Scheffel - Pfarrerin Ch. Glöcker-Lang

Sprache kann Grenzen setzen oder Einigkeit und Verständnis schaffen"
Viele Besucher beim gemeinsamen Gottesdienst des ev. Kirchenbezirks am Pfingstmontag.

Unter dem Motto
Gottes Geist versöhnt und eint" versammelten sich viele Hundert Christen aus den 46 Kirchengemeinden am Pfingstmontag zum traditionellen Gottesdienst des evangelischen Kirchenbezirks Kraichgau im ASG in Neckarbischofsheim. Schon frühzeitig hatte man die Veranstaltung wegen der angekündigten unsicheren Wetterlage aus dem Schlosspark in die Aula des Adolf-Schmitthenner-Gymnasiums verlegt, was sich am Montagvormittag als richtige Entscheidung bestätigte. Gemeindepfarrerin Christiane Glöckner-Lang freute sich bei der Begrüßung über die große Resonanz auf die Einladung und besonders über die große Zahl der Helferinnen und Helfer in der Vorbereitung und Organisation der Veranstaltung.



Dekan Hans Scheffel, der zusammen mit Pfarrerin Glöckner-Lang den Gottesdienst gestaltete, sah in der großen Beteiligung der Christen ein Zeichen dafür, dass die Kirchengemeinden im Bezirk Kraichgau zu einer Einheit zusammengewachsen sind, was er dem Motto des Treffens entsprechend als das Werk des Heiligen Geistes wertete. Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes wurde von den vereinigten Posaunenchören unter Leitung von Ulrich Keller und den Kirchenchören unter Leitung von Sabine Sommerfeld-Sitzler sowie von Bezirkskantor Werner Freiberger am Klavier übernommen. Gemeindebeauftragte für Mission und Ökumene stellten in einer Sprechcollage die Geschichte vom Turmbau zu Babel (1.Mose 11, 1-9) und die Ereignisse an Pfingsten in Jerusalem (Apostelgeschichte 2) gegenüber. Die Texte waren auch Grundlage für die Dialogpredigt von Dekan Scheffel und Pfarrerin Glöckner-Lang. Es wurde deutlich, dass Gott in das Leben der Menschen eingreift und einerseits durch Sprachverwirrung auf menschlichen Größenwahn reagiert. Im Neuen Testament wird trotz unterschiedlicher Sprachen durch Gottes Geist Verständnis möglich. Das gebe Hoffnung, dass in der Gegenwart bei allen vielschichtigen Problemen und Stellungnahmen dazu die Menschen mit ihren Ängsten und Bedürfnissen wahrgenommen werden. „Gottes Geist bringt Menschen in Bewegung und macht trotz aller Verschiedenheit Verständigung möglich", hieß es am Ende.

Steffie König, die Vorsitzende des CARDS-Hilfsverein im Kraichgau, stellte die Förderprogramme für Schulen und Ausbildung des Vereins für indische Mädchen vor und bat um Unterstützung; die Kollekte wurde für das Indien-Projekt CARDS gesammelt. Am Ende dankte Dekan Scheffel der Kirchengemeinde Neckarbischofsheim, der Stadtverwaltung und ihren Mitarbeitern und den örtliche Vereinen für die Unterstützung bei der Vorbereitung und Organisation des Bezirksgottesdienstes. Die Besucher konnten anschließend bei guter Bewirtung, Geselligkeit und angeregter Unterhaltung im Bereich des ASG verweilen.

Text und Fotos: Herbert Hess
Viele Besucher kamen zum Gottesdienst des Kirchenbezirks Kraichgau am Pfingstmontag in Neckarbischofsheim.
Pfarrerin Glöckner-Lang und Dekan Scheffel hielten die Dialogpredigt.

 

13.04.2016

Die Giebelspatzen im Kirch-Café im Martin-Luther-Haus

Die Giebelspatzen im Kirch-Café

Die ev. Kirchengemeinde lädt jeden Mittwoch Senioren zum Kirch-Café ein. Bei Kaffee und Kuchen wird Gelegenheit geboten, miteinander zu „schwätze" und in gemütlicher Atmosphäre zu entspannen. Zur Unterhaltung trägt auch immer ein kleines Programm bei: Gemeinsames Singen, Vorlesen, Instrumentenvorspiel... .

Am 13. April wurde das Programm von Schülerinnen, Schülern und den Lehrkräften Fr. Böhm-Weisen und Frau Walter der Schule am Giebel gestaltet. „35 Giebelspatzen", der Chor der Grundschule 1. - 4. Klasse, erfreuten die Runde von 30 Senioren und 30 begleitende Eltern mit fröhlichen Frühlingsliedern, die herzhaft geschmettert das Gemeindehaus ausfüllten. Die Begeisterung der jungen Sängerinnen und Sänger übertrug sich schnell auf alle Zuhörer, und das ge-
meinsame abschließende „Alle Vögel sind schon da ..." vereinigte alle Anwesenden zu einem 100-kehligen Chor über vier Generationen hinweg. Aus dem Publikum kam dankbar der Vorschlag, die Giebel-Spatzen in Giebel-Lerchen umzubenennen, weil Lerchen doch viel schöner singen als Spatzen.

Anschließend traten fünf junge Zauberkünstler auf, die schon durch ihr klassisches Zauberer-Outfit mit Zylinderhut und schwarzem Mantel beeindruckten. Mit schwebenden Zauberstäben, mit klebendem Wasser und Zahlenspielereien boten sie eine begeisternde Show.

Abgerundet wurde das Programm mit Geschicklichkeitsspielen aus Papierstreifen und Büroklammern.

Als Klaus Schick vom Kirch-Café sich bei den jungen Künstlerinnen und Künstler herzlich bedankte und zu Saft und Kuchen einlud, wollte der Jubel der Kinder und der Dank der Zuhörer nicht enden.

Die Schule am Giebel unterstützt das Kirch-Café rund zweimal im Jahr mit Darbietungen. Die Senioren freuen sich heute schon auf den angekündigten Auftritt im Herbst.

Fotos und Text: R.-P. Thomas

 

27.02.2016

Tag für Engagierte - Evangelische Ehrenamtliche aus Baden treffen sich in Sinsheim

„TAG FÜR ENGAGiERTE" IN SiNSHEiM": LANDESBISCHOF WÜRDIGT GROSSES EHRENAMTLICHES ENGAGEMENT

Sinsheim (Elsenz). Unter dem Motto „Wir sind so frei" haben sich am  Samstag, dem 27.2.2016  mehr als 350 vor allem ehrenamtlich Engagierte der badischen Landeskirche zum „Tag für Engagierte" in Sinsheim versammelt.
In seinem Impulsreferat dankte Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh den mehr als 55.000 Ehrenamtlichen in Baden für Ihren Einsatz. „Kirche ist der Leib Christi, der davon lebt, dass jeder und jede von uns seinen Teil dazu beiträgt, dass Christi Geist sich in der Welt ausbreitet", sagte der Landesbischof in der Sinsheimer Stadtkirche. Engagierte Christen aus Nordbaden erhielten in zahlreichen Workshops neue Impulse für ihr ehrenamtliches Engagement.


In seinem Impulsreferat erklärte Cornelius-Bundschuh: „Wir sind Kirche, weil wir an der Bewegung Gottes in die Welt teilhaben und uns von Gott bewegen und mitnehmen lassen". Das Evangelium gehe in die Welt und mache sich ihr doch nicht gleich, sondern verändere die Welt: „Wo arme und reiche Menschen an eine Tafel geladen werden; wo sich Kinder von Einheimischen und Flüchtlingskinder in Kindertagesstätten bilden; wo Krankheit, Alter und Tod nicht aus der Öffentlichkeit gedrängt werden, erhält die Welt einen neuen Glanz", sagte der Landesbischof. Jeder Ort in dieser Welt, privat und öffentlich, könnte zu einem wichtigen kirchlichen Ort werden. „Die große Chance der Volkskirche ist es, dass sie so offen ist und nah an die Menschen kommt", hob Cornelius-Bundschuh hervor. Die Kirche werde dann stark, wenn die verschiedenen Kreise, Gemeinde und Projekte nicht gleichgültig nebeneinander her lebten, sondern gemeinsam unterwegs seien.

Mehr als 20 Workshops widmeten sich am Vor -und Nachmittag den vielfältigen kirchlichen Arbeitsfeldern. Das Spektrum erstreckte sich z. B. von einer neuen „Willkommenskultur" über die Zukunft der „Kirche auf dem Land" und „Impulse für die Kinder- und Jugendarbeit" bis zum Thema „Offene Kirchen gestalten". Auch in der katholischen Kirche vor Ort fand ein Workshop zum Thema „Raum für religiöse Handlungen" statt. Parallel dazu informierten Mitarbeitende des Evangelischen Oberkirchenrates in der Carl-Orff-Schule an 25 Ständen über kirchliche Angebote und Projekte.



Auch die angereisten Ehrenamtlichen spiegelten in ihren Berichten eine große Vielfalt. So unterstützt zum Beispiel Barbara Schlehaut das regelmäßige Frauenfrühstück, die Seniorenarbeit und wirkt im Bezirkskirchenrat mit. Lutz Jacobi engagiert sich in der Flüchtlingsbetreuung und berichtete, dass er über den Konfirmandenunterricht des Sohnes zur Kirche gestoßen sei, Getrud Dollinger ist in den „Glaubenskursen" aktiv. Rund 55.000 Ehrenamtliche zählen die badische Landeskirche und ihre Diakonie insgesamt - vom Posaunenchormitglied über Mitarbeitende in der Kinder- oder Seniorenarbeit bis hin zu Mitgliedern kirchenleitender Gremien. Im vergangenen Jahr fand der „Tag für Engagierte" im südbadischen Lahr statt.

Text: Daniel Meier, Pressesprecher des Ev. Oberkichenrates Karlsruhe

 

01.12.2015

Krippe in unserer Stadtkirche - neue Figuren

"Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht; und über denen,die da wohnen im finstern Lande scheint es hell":
Mit diesem Vers des Propheten Jesaja (9,1) eröffnet ein erwartungsvoller Hirt den Figurenreigen der Krippe unserer Stadtkirche.

Mit jedem Adventssonntag werden sich die Szenen ändern - bis an Heilig Abend alle Figuren um den neugeborenen Retter der Welt versammelt sind.

 

 

Dank großzügiger Spenden sind neue Figuren dabei - z.B. das Kamel

Lassen Sie sich mit hineinnehmen in das adventliche Geschehen!
Die Kirche ist montags bis samstags von 10-12 Uhr geöffnet.
Text und Bilder:  Gabriele Meuret


 

21.11.2015

Kinderbibel-Tag der ev. Kirchengemeinde SInsheim

Gemeinsam sind wir stärker" -

Ein erlebnisreicher Kinderbibeltag der Kirchengemeinden in Sinsheim

Wenn du ein Kind sieht, begegnest du Gott auf frischer Tat!" (Martin Luther) Im evangelischen Haus der Kirche konnte man über 40 sehen! Ein ökumenischer Kinderbibeltag führte sie zusammen unter dem Motto: Gemeinsam sind wir stärker! Es wurde viel gespielt, gelacht und gesungen, gegessen und getrunken. Die biblische Geschichte von der Heilung des Gelähmten (Markusevangelium Kapitel 2) begleitete sie durch den ganzen Tag. Wie wichtig sind doch die Freunde, die ihn zu Jesus bringen! Sie haben verrückte Ideen, reißen das Dach des Hauses auf und lassen ihn an Seilen auf einer Liege hinunter zu Jesus. Durch die Türe sind sie nicht hinein gekommen, weil alles übervoll war. Und Jesus sieht das Vertrauen und die Zuversicht der Freunde. Er räumt alles weg, was von Gott trennt. Und er macht gesund, an Leib und Seele.

Ein begeistertes Team von JugendmitarbeiterInnen hat diesen Tag zusammen mit Pfarrer Hartmut Friebolin gestaltet. Mit leuchtenden Augen haben die Kinder Rätsel gelöst, gebastelt, einander mit Tragen durchs Haus getragen und auch viel über das Thema Freundschaft erfahren. Am Ende dieses erlebnisreichen Tages durften die Eltern ihre glücklichen Kinder wieder in Empfang nehmen.
Text: Pfarrer Friebolin - Foto: privat

 

 

31.10.2015

Sing mit Luther - Gedenkfeier zum Reformationstag - 125 Jahre Kirchenchor

„Sing mit Luther!" - Musikalische Gedenkfeier zum Reformationstag
Lieder Martin Luthers bringen den Menschen die Heilsbotschaft nahe

125. Jubiläum Kirchenchor Sinsheim

Zahlreiche Besucher nutzten am Reformationstag das Angebot der evangelischen Kirchengemeinde, um bei einer musikalischen Gedenkfeier in der Stadtkirche Lieder des Reformators Martin Luther bewusster kennen zu lernen und unter dem Motto „Sing mit Luther" auch zu singen. Dekan Hans Scheffel betonte in seiner Begrüßung, dass Martin Luther bei vielen Menschen als Initiator der Reformation durch den Anschlag seiner 95 Thesen am 31. Oktober 1517 an der Kirche in Wittenberg, mit denen er Missstände in der damaligen Kirche anprangerte, bekannt sei. Weniger bewusst sei es, dass er in zahlreichen Liedern ebenso wie durch seine Bibelübersetzung den Menschen seiner Zeit die Heilsbotschaft Gottes nahebringen wollte. „Jeder Mensch sollte die Möglichkeit haben, die Bibel zu lesen und sich selbst Gedanken zu machen über Gottes Zuwendung zu den Menschen; die Lieder sollten dabei helfen", betonte Scheffel. In seinen jungen Jahren bewegte Luther die Suche nach Gott. Im Umgang mit den Bibeltexten erkannte er, dass „Gott zu den Menschen gekommen sei!!"

Die Gedenkfeier war als Gang durch das Kirchenjahr von Weihnachten über Ostern bis zu Trinitatis mit Liedtexten von Martin Luther angelegt. Dabei wechselten sich Posaunenchor, Kirchenchor, Susanne Berthold (Gesang), ein Schola der Gemeinde und die Besucherschar beim Singen und Musizieren ab. Dekan Scheffel übernahm die Hinführung zu den einzelnen Themenkreisen. Die musikalische Leitung hatte Bezirkskantor Werner Freiberger, der auch an der Orgel im Einsatz war. So wurde die Gelegenheit genutzt, alle 15 Verse des Weihnachtsliedes „Vom Himmel hoch, da komm ich her" im Wechsel zu singen. Auch das bekannteste Reformationslied „Ein feste Burg ist unser Gott" durfte nicht fehlen. Dabei wurde deutlich, dass Luther dieses Lied nicht als Kampflied der Protestanten gedacht hatte, wie es zum Ende des 19. Jahrhunderts vielfach ausgelegt wurde, sondern als Trostlied und als Festigung des Vertrauens auf Gottes Hilfe.

Im Verlauf der Gedenkfeier wurde auch auf das 125 - jährige Bestehen des Kirchenchors hingewiesen. Am Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Gedanke der Gemeinschaft hervorgehoben, was zur Gründung vieler Vereine und auch von Kirchenchören führte. Dekan Scheffel verwies darauf, dass das Lied auch in schweren Zeiten die Ehre Gottes verkündete. Bei allem Wechsel der Sänger und Sängerinnen und auch des Liedgutes habe der Kirchenchor bis in die Gegenwart vor allem mit seinem Beitrag in Gottesdiensten durchgehalten. Dies sehe die Kirchengemeinde als großes Geschenk an, wofür Scheffel besonders dankte; er überreichte eine Urkunde des Landesverbands der Evangelischen Kirchenchöre in Baden an Helga Stephan und Brigitte Hofmann, die vom Vorsitzenden Gero Albert unterzeichnet ist. Helga Stephan würdigte den Einsatz von Chorleiter Werner Freiberger, der „Triebfeder und Garant für den Fortbestand des Chores" sei.

Text ud Bild: Herbert HessDer Kirchenchor mit seinem Chorleiter Werner Freiberger im Jahr seines 125.jährigen Bestehens.

 

 

11.10.2015

Gemeindeversammlung hat getagt

Die Begrüßung der Gemeindeversammlung nach dem Gottesdienst  gegen 11 Uhr erfolgte durch Frau Ursula Kirsch mit der Tageslosung

Tagesordnung:

  1. Rechenschaftsbericht des Kirchengemendrates
       Pfr. Hartmut Friebolin

  2. Ergebinsse der Läuteordnung - Christoph Ambiel

  3. Zwischenstand Visitations-Ziele - Pfr. Hartmut Friebolin

  4. Zukünftige Gemeindestruktur Markus / Lukas
       Claus Gafner

  5. sonstiges

Das Protokoll kann im Pfarramt eingesehen werden

 

21.06.2015

Kindermusical mit dem Martin-Luther-Kinderhaus - Familiengottesdienst

Dieser Familiengottesdienst wurde vom Martin-Luther-Kinderhaus gestaltet.
Kinder, Eltern, Erzieherinnen und Pfarrer Friebolin haben diesen Gottesdienst geleitet bzw.  mitgewirkt.
Wir danken den Erzieherinnen für das wunderschöne Kindermusical.

Ein Projektchor der Eltern hat bei den Liedern dieses Musical unterstützt.
Wir danken Bezirkskantor Werner Freiberger für musikalische Leitung und Mithilfe.
Die Begrüßung und Lesung, Fürbitten etc. wurde von Frau Flach gestaltet.

Weitere Bilder: den Link oben aktivieren.



 

13.04.2015

Zum 70. Todestag von Dietrich Bonhoeffer - Gedenkgottesdienst

Gottesdienst zum 70. Todestag von Dietrich Bonhoeffer in der Stadtkirche

Landesbischof: „Lebendige Kirche ist nur dann glaubwürdig, wenn sie für andere da ist!"

Bei einem eindrucksvollen Gedenkgottesdienst für den Kirchenbezirk Kraichgau an den Theologen, Pfarrer und Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer, der vor 70 Jahren im Konzentrationslager Flossenbürg verurteilt und hingerichtet wurde, wurde in unterschiedlichen Beiträgen sein Leben und Wirken vorgestellt. Dekan Hans Scheffel zeichnete den Lebenslauf des Kirchenmannes nach, Pfarrerin Christiane Glöckner-Lang, Dr. Christopher Dannenmann und Mitglieder des Bezirkskirchenrats verlasen Glaubenssätze von Bonhoeffer und Auszüge aus seinen Briefen. Landesbischof Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh zeichnete in seiner Predigt ein umfangreiches Bild von der Person Bonhoffers. Er habe betont, dass Glaube ein Entwicklungsprozess sei: „Ich möchte glauben lernen; ich möchte von mir absehen und auf Christus blicken" lautete eine seiner Aussagen. Damit sah er Glaube als Wagnis an, „bei dem sich der Mensch in die Arme Gottes werfen könne", wie es Bonhoeffer als Glaubenszeuge ausdrückte.
Landesbischof Cornelius-Bundschuh sah im Wirken von Bonhoeffer wichtige Parallelen zur Gegenwart. Kirche müsse hellhörig und politisch sein, hob er als Vermächtnis von Bonhoeffer hervor. „Sie muss dem Rad der Geschichte in die Speichen greifen, wenn Unterdrückte überrollt werden!" schloss er sich der Meinung Bonhoeffers an. Es sei erfreulich, dass Kirche sich gegen Fremdenfeindlichkeit und Hass stellt. Bonhoeffer habe durch seine weltweiten Verbindungen in der Ökumene versucht, die Greuel der Naziherrschaft zu mindern. Trotz absoluter Gewaltfreiheit habe Bonhoeffer aus Überzeugung den Weg in den Widerstand beschritten, der ein Attentat als letztes Mittel bejaht hat. Es sei tragisch, dass Bonhoeffer das Kriegsende und die Befreiung nicht erlebt hat und wenige Tage zuvor hingerichtet wurde. Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernahm der Bläserkreis Sinsheim unter Leitung von Bezirkskantor Werner Freiberger, der auch als Organist an der Orgel im Einsatz war.
Das bekannte Lied Bonhoeffers „Von guten Mächten wunderbar geborgen erwarten wir getrost, was kommen mag." Durfte in dem Gottesdienst nicht fehlen.

Text und Bilder: Herbert Hess
Im Bild unten v.l.n.r.: Landesbischof Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh - Pfrarrerin Christiane Glöckler-Lang - Dekan Hans Scheffel - Dekanstellvertr. Dr. Christopher Dannenmann

 

30.03.2015

Sunday Special - Begegnung mit dem Fremden

Angestoßen durch die Jahreslosung für 2015 („Nehmt einander an...." - Römer 15, 7) wurde am 29.3.15 ein besonderer Gottesdienst unter dem Motto „Begegnung mit dem Fremden" gestaltet.
Ein Team engagierter Ehrenamtlicher hat zusammen mit Pfarrer Hartmut Friebolin neue Blickwinkel auf dieses aktuelle Thema aufgezeigt. Wie regieren wir, wenn uns etwas Fremdes begegnet? Mit Staunen, neugierig, verärgert, sprachlos, verunsichert?
Verbunden mit lebendigen Beispielen, hörten die etwa 100 Gottesdienstbesucher von Dingen, die uns helfen können zu mehr Gelassenheit und Unvoreingenommenheit. Ebenso wurde anschaulich, wie Gott uns über unsere Grenzen hinausführen will: In einer dialogischen Ansprache wurde die Geschichte von Petrus und dem römischen Hauptmann Kornelius (Apg.10) erzählt. Es ist faszinierend, wie Gott hier beide über die gewohnten Grenzen ihrer Tradition hinausführt und dadurch beide im Glauben wachsen lässt.
Zudem bereicherte die fetzige Musik der BigBand QTE (Quarter to Eight) diesen Gottesdienst. Im Anschluss wurden exotisch-fremde Häppchen und Getränke gereicht und die Band unterhielt mit ihrer wilden Musik.

Text: Hartmut Fiebolin
Foto: Jürgen Boysen
Foto: Tom Shange





 

27.02.2015

Programm der Evangelischen Bezirksjugend Kraichgau für 2015 - Claudia Ehwald

Motto der Aktionen:"Den Glauben auf jugendliche Art erleben"
Das Programm der Evangelischen Bezirksjugend Kraichgau für 2015

Erlebnisübernachtungen, Bibelkrimis oder Urlaub am Meer: Die Evangelische Bezirksjugend Kraichgau bietet auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Veranstaltungen an, die Spaß und gleichzeitig Sinn machen. Die Gemeinschaft mit anderen Kindern und Jugendlichen sowie der Glaube an Gott sollen dabei zum Erlebnis werden. Los geht's im Februar mit den Erlebnisübernachtungen „SchoKo-Aktiv". Seit vier Jahren gibt es diese Übernachtungen für Konfis und Schon-Konfirmierte, und die Begeisterung dafür steigt weiterhin. Hier lernen Jugendliche alles, was man als ehrenamtlicher Mitarbeiter im Kindergottesdienst, für Jungscharen oder Jugendkreise wissen und können muss. „Wir bringen den jungen Leuten die Basics bei," erklärt Bezirksjugendreferentin Claudia Ewald . „Spiel- und Bastelideen, Geschichten und Lieder kann man dann direkt mit den Kindern vor Ort umsetzen." Gleichzeitig sollen die Jugendlichen aber auch selbst Spaß in der Gruppe haben und ihren Glauben auf jugendliche Art erleben dürfen. Das klappte bei den Erlebnisübernachtungen in Sinsheim bisher sehr gut und wird daher weitergeführt. Die Termine sind 28. Februar, 25. April, 04. Juli, 17. Oktober und 14. November.

Wer darüber hinaus noch mehr über Kinder- und Jugendarbeit lernen möchte, ist bei den „JuLeiCa-Schulungen richtig. Die Jugendleitercard qualifiziert Jugendliche bundesweit für die ehrenamtliche Mitarbeit und bietet nebenbei auch zahlreiche finanzielle Vergünstigungen. Die Schulungen finden jeweils in den Faschings- und Herbstferien statt. Für alle, die in den Sommerferien noch nichts vorhaben, gibt es zwei Urlaubsangebote: Die Freizeit für Kinder von acht bis zwölf Jahren findet vom 31. Juli bis 07. August in der Hardwaldhalle in Eppingen statt. Die guten Erfahrungen der letzten beiden Jahre sprechen für sich. „Die Halle hat ein tolles Klettergerüst, ist riesengroß und finanziell erschwinglich für uns" erklärt Claudia Ewald. Alle Kinder, die gerne spielen, basteln, am Lagerfeuer sitzen, Wasserschlachten machen und Bibelkrimis lösen, sind da genau richtig. Die Teilnahme kostet 120 Euro. „Zuschüsse sind möglich" betont die Jugendreferentin, „bei uns darf jedes Kind mitfahren-auch wenn die Familien kein Geld dafür haben." Jugendliche ab 13 Jahren fahren vom 15. bis 27. August unter dem Motto "Mee(h)r als Urlaub" nach Spanien. Übernachtet wird in großen Zelten auf einem Campingplatz in Platja d´Aro direkt am Meer. Am Strand liegen, im Meer baden, Ausflüge u.a. nach Barcelona machen und Gespräche über Gott und die Welt werden für nachhaltige Erinnerungen sorgen. Die Kosten betragen 499 Euro; auch hier sind Zuschüsse möglich. „Gemeinsam für andere" ist das Motte der 50-Stunden-Aktion im Juni: Dort anpacken, wo Hilfe nötig ist - das ist gelebter Glaube. Bei dieser Sozialaktion bleiben 50 Stunden Zeit, um soziale Projekte zu planen und umzusetzen, im Wettlauf gegen die Zeit , aber gemeinsam für andere. Infos und Anmeldungen unter www.ev-bezirksjugend-kraichgau.de oder Tel. 07261 - 9758134.

Herbert Hess

 

 

31.10.2014

Reformationstag 2014 - Interview mit Dekan Hans Scheffel

Gottesdienst mit Abendmahl in der Stadtkirche zum Reformationstag
Dekan Hans Scheffel: „Kirche bleibt nur dann, wenn sie sich verändert"

Die evangelische Kirchengemeinde lädt am Reformationstag (Freitag, 31. Oktober) um 19.00 Uhr zum Gottesdienst mit Abendmahl in die Stadtkirche ein. Die Liturgie und die Predigt zu Philipper2,12-13 übernimmt Dekan Hans Scheffel, die Lesungen Kirchengemeinderat Hans-Gilbert Schröder. Die musikalischen Beiträge werden von Camerata vocale Sinsheim unter der Leitung von Bezirkskantor Werner Freiberger gestaltet, der auch als Organist an der Orgel im Einsatz sein wird. Es wird Musik von Allessandro Scarlatti, Caspar Othmayr und Johann Walter aus dem 16. Und 17. Jahrhundert zu hören sein. Die Kollekte wird für das Katharinenstift gesammelt.

Dekan Hans Scheffel hat sich Fragen zur Bedeutung des Reformationstages gestellt.

Herr Scheffel, welche Bedeutung hat der Reformationstag für die Gemeinden im Kirchenbezirk Kraichgau?

Es ist erfreulich, dass immer mehr Gemeinden das Reformationsfest feiern und so Luthers Erneuerungsbewegung den Menschen bewusst gemacht wird. Das Anliegen der Reformation wird so in Gottesdiensten oder Gemeindefesten aktuell weitergegeben.

Gibt es in der Evangelischen Kirche der Gegenwart auch Diskussionen um den Reformationstag?

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat unter dem Titel "Rechtfertigung und Freiheit" eine Schrift herausgegeben, die sehr kontrovers aufgenommen wurde. Viele sehen darin den Mangel, dass Martin Luther zu einseitig von seiner Rechtfertigungslehre gesehen wird und der ökumenische Akzent zu kurz kommt. Ich sehe darin einen gelungenen Versuch, das Anliegen der Reformatoren Luther, Calvin und Zwingli verständlich zu machen. Es wird betont, dass die Reformation in der „damaligen religiösen Leistungsgesell-schaft" eine große Erleichterung darstellte; die Menschen konnten herausfinden, dass der Schlüssel für das Leben der Menschen Freiheit und Gnade ist.

Gibt es in der Gegenwart vergleichbare Entwicklungen in der Kirche?

Heute sind die Menschen auf der Suche nach Geborgenheit, Freiheit und verständnisvoller Liebe. Der Kern in Martin Luthers Rechtfertigung ist einfach: Als Mensch bin ich von Gott anerkannt, auch wenn ich es nicht „verdient" habe, einfach aus Gnade. Weil Gott den Menschen so ansieht, ist er eine „angesehene Person". In allen Gottesdiensten und Feiern wird der Akzent auf die Liebe Gottes zu den Menschen gesetzt. Wir sind heute weit entfernt vom Pathos des 19. Jahrhunderts, als hätte nur die evangelische Kirche die Wahrheit des Evangeliums erkannt. Nur im Miteinander der Konfessionen werden wir der Liebe Gottes gerecht. So wird das ökumenische Gespräch auf vielen Ebenen gesucht in der Überzeugung, dass die Kirche Jesu Christi nur „bleibt", wenn wir den ökumenischen Horizont betonen.

Im Bild: Martin Luther (Fensterbild in der ev. Kirche in Hoffenheim) ist auch in der Gegenwart als Reformator bekannt.
Text und Bild: Herbert Hess

 

 

24.10.2014

Visitation 2014 - Zusammenfassung zum Gottesdienst und zur Gemeideversammlung

Dier Visitationskommission besuchte an mehreren Tagen die ev. Kirchengemeinde Sinsheim Oberkirchenrat Stefan Werner: „Zahlreiche Angebote und viele Mitarbeiter sind ein Schatz"

Die Mitglieder der Visitationskommission, die von Oberkirchenrat Stefan Werner (Karlsruhe) geleitet wurde und der Pfarrerin Christiane Glöckner-Lang (Neckarbischofsheim) sowie die Bezirkskirchenräte Harald Seemann (Dühren) und Frank Rückert (Helmstadt) angehörten, besuchte vom 14. Bis 19. Oktober die evangelische Kirchengemeinde Sinsheim mit den beiden Pfarreien der Markus- und der Lukasgemeinde. Nach der Ordnung der Badischen Landeskirche soll es bei diesem „brüderlichen Besuchs-dienst" weniger um Kontrolle als vielmehr um Hilfen für die weitere Entwicklung der Kirchengemeinde gehen. Im Mittelpunkt standen Gespräche mit Dekan Hans Scheffel als Pfarrer der Markusgemeinde und mit Hartmut Friebolin von der Lukasgemeinde. Die Kommission besuchte eine Sitzung des Kirchengemeinderates und des Gemeindebeirates und informierte sich vor Ort über Dienste und Kreise; sie inspizierte kirchliche Gebäude und ließ sich besondere Projekte wie die Arbeit im Asylbewerberheim in der Fohlenweide vorstellen. Großes Interesse fand auch der Kindergottesdienst zur Marktzeit am Samstagvormittag.

Den Abschluss der Visitation bildete ein Gottesdienst in der Stadtkirche am Sonntag-vormittag, der von Bezirkskantor Werner Freiberger an der Orgel und mit dem Posaunenchor sowie den „Singers 4the Lord" musikalisch gestaltet wurde. Die Kirchengemeinderäte Gabriele Meuret und Otfried Ischen übernahmen die Begrüßung und die Lesungen. Pfarrer Friebolin stellte im ersten Teil der Predigt zu Epheser 5, 15 bis 21 die Aufforderung des Apostels Paulus in den Mittelpunkt, der die Bedeutung der Zeit für Christenmenschen betont. Jeder müsse selbst über die Verwendung seiner Zeit entscheiden; wichtig sei, Zeit für andere einzusetzen. Dekan Hans Scheffel forderte im zweiten Teil der Predigt, dass sich die Menschen im Vertrauen auf Gottes Zuwendung den Anforderungen des Alltags stellen sollen. Dabei könnten sie erleben, dass Gott in ihre Lebenssituationen konkret hineinspreche, betonte Scheffel. Die Kollekte beim Gottesdienst war für die Arbeit der 24 Posaunenchöre im Kirchenbezirk Kraichgau bestimmt. Im Anschluss an den Gottesdienst stellten Mitglieder der Visitationskommission bei der Gemeindeversammlung die Zielvereinbarungen vor, die in Beratungen zusammen mit dem Kirchengemeinderat formuliert worden waren und die die Gemeindearbeit der nächsten Jahre grundsätzlich bestimmen sollen. Zunächst wird eine Arbeitsgruppe „Öffentlichkeitsarbeit" aus Mitgliedern des Kirchengemeinderats und externen Fachleuten gebildet. Hier sollen strategische Ziele erarbeitet und Inhalte neu konzipiert werden für Gemeindebrief, Homepage, Druckmedien oder Schaukasten. Damit will die Kirchengemeinde in der Stadt präsent sein und Menschen in ihren Lebensbereichen ansprechen. Die Gemeinschaft in der Kirchengemeinde soll erlebbar gestaltet werden. Dazu soll die Begegnungskultur neu strukturiert und die Angebote der Kirche gestrafft und neu profiliert werden. Gezielt sollen Projekte in der Kinder- und Jugendarbeit wie die Jugendleiterrunde und das Projekt Kindergottesdienst zur Marktzeit gefördert und der Minigottesdienst neu gestartet werden. Bereits im Herbst 2016 wird die Kommission bei einem Besuch der Kirchengemeinde nachfragen, ob die gesteckten Ziele erreicht wurden.

Am Rande der Gemeindeversammlung beantwortete Oberkirchenrat Stefan Werner im Gespräche einige Fragen zur Visitation.
„Herr Werner, wie haben Sie während der Visitation die Kirchengemeinde Sinsheim erlebt?"
„Wir wurden hier besonders gastfreundlich aufgenommen und haben uns sehr wohl geführt. Wir erlebten eine Gemeinde mit vielen Aktivitäten und Projekten in Gruppen und Kreisen; dies ist ein Segen für die Menschen. Gleichzeit ist es für die Gemeindeleitung eine wichtige Aufgabe, die darin liegenden guten Chancen weiterzuentwickeln. Der Wille zur Zusam-menarbeit ist spürbar. Die reformatorische Anforderung wird in dem Zitat deutlich: .

„Herr Werner, welche Bedeutung sehen Sie für Sinsheim im Blick auf den Kirchenbezirk Kraichgau?

„Die gute räumliche Ausstattung der kirchlichen Gebäude hier sehe ich als Herausforderung an. Die sehr gut ausgestatteten Räumlichkeiten sollen auch für die Bezirksarbeit zur Verfügung stehen. Außerdem ist der Sitz des Dekans hier für den Kirchenbezirk von erheblicher Bedeutung."

Im Bild: Zahlreiche Mitglieder der Kirchengemeinde verfolgten in der Stadtkirche bei der Gemeindeversammlung im Anschluss an den Gottesdienst die Erläuterungen der Visitationskommission zu den Zielvereinbarungen für die Gemeindearbeit.
Text und Fotos: Herbert Hess

 

20.10.2014

Gemeindeversammlung zur Visitation 2014

Frau Ursula Kirsch leitete die Gemeindeversammlung anläßlich der Visitation. Die verschiedenen Zielvereinbarungen wurden u.a. von der Visitationskommission erläutert, ergänzt durch Kirchengemeinderäte und unsere Pfarrer.
Diese Ziele sind: Öffentlichkeitsarbeit - die Gemeinschaft und Gemeinde - Kinder/Jugend/Familien/Erziehende. Weitere Details stehen in der Rubrik: Gemeindeversammlung.


Fotos: Otfried Ischen






 

19.10.2014

Visitation 2014 - Sonntag-Impressionen

Der Gottesdienst zur Visitation wurde nach der Begrüßung der Visitations-Kommiision durch Frau Meuret durch OKR. Werner erläutert.
Gestaltet wurde dieser besondere Gottesdienst durch Dekan Hans Scheffel und Pfarrer Harmut Friebolin, welche sich auch die Predigt zu Epheser - Kapitel 5 'geteilt' hatten.
Musikalisch umrahmte der Posaunenchor und die Singers 4the Lord unter Leitung des Bezirkskantors Werner Freiberger die Feier.
Fotos: Otfried Ischen (Bild rechts nicht im Bild: Herr Seemann)

 

16.10.2014

Visitation 2014 - Donnerstag-Impressionen

Der Kirchengemeindrat tagte unter Leitung der Visitations-Komission im Haus der Kirche. Bau, Finanzen und die Ziele der Sinsheimer Kirchengemeinde für die nächsten Jahre waren Schwerpunkte. Diese werden am Sonntag in der Gemeindeversammlung vorgestellt.










Fotos: Otfried Ischen

 

14.10.2014

Visitation 2014 - Dienstag-Impressionen

Zum Start der Gemeindevisitation traf sich der Gemeindebeirat, das sind alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter der Gemeinde,  zu Berichterstattung und Meinungsaustausch mit der Visitationskommission. In einer offenen Diskussion wurden gelungene Aktivitäten und Verbesserungspotential besprochen und dokumentiert.

Gemeindebeirat im großen Saal
Foto: Rolf-Peter Thomas

Erste Sitzung des KGR zusammen mit der Visitations-Leitung:

Oberkirchenrat Stefan Werner
Pfarrerin Christian Glöcker-Lang
Harald Seemann

links: Bezirkskantor Werner Freiberger, Pfarrer Hartmut Friebolin, Dekan Hans Scheffel

Foto: Otfried Ischen


 

01.03.2014

Verabschiedung von Pfarrerin Eva Leonhardt - Gottesdienst am 23. Februar 2014

Pfarrerin Eva Leonhardt nach zwei Jahren aus der Kirchengemeinde verabschiedet
Neue Einsatzbereiche in Brühl und in der Familie.

Im Sonntagsgottesdienst in der Stadtkirche wurde Pfarrerin Eva Leonhardt nach zweijähriger Tätigkeit in der evangelischen Kirchengemeinde verabschiedet.

Dekan Hans Scheffel bestätigte, dass Frau Leonhardt bei ihrem Einsatz als einfühlsame Seelsorgerin die Menschen begleitet und sich in zahlreichen Bereichen der Gemeindearbeit eingebracht hat. Sie arbeitete bei den Kasualien mit, hielt Gottesdienste, kümmerte sich um den Besuchsdienstkreis und war bei der Kirchenmusik aktiv. Besonders wichtig war ihr die Mitarbeit bei den Kindergottesdiensten, den Minigottesdiensten und in der Jugendarbeit.

Sie spielte selbst im Gitarrenkreis mit, was auch beim Abschiedsgottesdienst sichtbar wurde. Die Kinder vom Kindergottesdienst und der Gitarrenkreis verabschiedeten sich mit einem besonderen Lied „ Jesus liebt Kinder" und mit Geschenken.

Die Singers 4the Lord unter der Leitung von Kantor Werner Freiberger sangen „Anthem" von Leonard Cohen, das Eva Leonhardt als Anleitung für ihre Predigt
zu 2. Korinther 4, 6-10 verwendete. Sie betonte, dass die Menschen auf die Zusage Gottes vertrauen können, der in alle Lebenslagen Licht und Versöhnung bringen will.

Eva Leonhardt hatte in Berlin studiert und ihr Lehrvikariat in Mannheim absolviert, bevor sie nach Sinsheim kam. Sie wollte eigentlich in einer Großstadt tätig werden, bekannte jedoch, dass sie die beschauliche, fast familiäre Atmosphäre in Sinsheim und die vielen persönlichen Begegnungen mit den Menschen in der Kraichgaumetropole schätzen gelernt hat.

Frau Leonhardt wird in den nächsten Monaten in Brühl im Einsatz sein und sich dann verstärkt ihrer Familie widmen.
Text : Herbert Hess

Fotos: Herbert Hess - O. Ischen - Rolf-Peter Thomas

 


 

21.12.2013

40 Jahre - Kirchen-Umbau - 15 jahre Kirchen-Renovierung

Die Evangelische Kirchengemeinde erinnert an wechselvolle Geschichte der Stadtkirche   
Gotteshaus von 1783 war bis 1968 als Simultankirche von beiden Konfessionen genutzt

Die evangelische Kirchengemeinde wird im Gottesdienst am 4. Advent (22. Dezember) um 10 Uhr an die wechselvolle Geschichte des Kirchengebäudes erinnern. Eine Bildertafel mit Aufnahmen von Renovierungsmaßnahmenvor 45 Jahren und vor zehn Jahren, die von Kirchengemeinderat Jürgen Boysen gestaltet und im Eingangsbereich aufgestellt wurde, gibt Einblick in notwendige Erneuerungen in den Jahren 1967/68, 1993 und 2003. Bei der letzten Generalrestauration wurden etwa 1,4 Millionen Euro investiert. Dabei galt es vordringlich, die Bausubstanz zu erhalten, den Dachstuhl mit Holzkonstruktionen aus der Zeit der Erbauung der Kirche 1783 zu verstärken. Zur Stabilisierung der Außenwände wurden Ringanker eingezogen und die Dachkonstruktion durch Stahlträger zur Aufnahme des Dachdrucks verstärkt. Ein neuartiges Beleuchtungskonzept wurde umzusetzen und die Elektro- und die Lautsprecheranlagen wurden erneuert; zudem wurde die Heizungsanlage umgestaltet.

Viele ältere Sinsheimer erinnern sich noch gut daran, dass die Stadtkirche fast zwei Jahrhunderte lang als Simultankirche von katholischen und evangelischen Christen gemeinsam als Gottesdienstraum genutzt wurde. Erst im Jahr 1968 nach dem Neubau der Kirche St. Jakobus zogen die Katholiken in ihr neues Gotteshaus ein. Danach wurde der Innenraum der Kirche vollständig umgestaltet. Die beim Bau der Stadtkirche im Jahr 1783 von der Landesherrschaft verordnete gemeinsame Nutzung war durch eine Trennwand ermöglicht worden, die 1968 entfernt wurde. Die Katholiken nutzten bis dahin den östlichen Teil des Gebäudes, die Evangelischen den westlichen Teil. Der Glockenturm wurde erst 1805/06 angebaut.

Unter der Leitung von Architekt Lothar Huber wurde der Altarraum neu gestaltet, die obere Empore entfernt, die neue Kanzel von der Längsseite des Raumes in den Altarraum verschoben und die Orgel neu gestaltet. An der Schallwand auf der Rückseite des Altarraums befinden sich Steinreliefs von den vier Evangelisten Matthäus (Engel), Markus (Löwe), Lukas (Stier) und Johannes (Adler), die der Bildhauer Gustav Nonnenmacher geschaffen hat. Die Kassettendecke wurde erhalten und frisch gestrichen. Im westlichen Teil wurden verschiedene Gruppenräume eingerichtet und Sanitäranlagen geschaffen. An den Eingängen wurden Windfänge eingebaut, und eine Glaswand trennt den Vorraum vom eigentlichen Gottesdienstbereich. Im unteren Bereich des Turms wurde ein Meditationsraum eingebaut.
Bilde und Text: Herbert Hess

 

 

22.11.2013

45 Jahre Umbau der Stadtkirche

Unsere Evangelische Stadtkirche feiert 2013 ein kleines Jubiläum

Am 1. Advent vor 45 Jahren hielt die evangelische Kirchengemeinde Einzug in ihre Kirche. Der große Umbau von der Simultankirche in die jetzige Hallenkirche war unter der Leitung von dem Architektenbüro Lothar Huber erfolgreich abgeschlossen.

    Die Stadtkirche 1958

 

Am 3. Advent vor 10 Jahren war die erste große Renovierung nach fast 2-jähriger Bautätigkeit unter der Leitung vom Architektenbüro Werner von Freydorf zu Ende gegangen. Nach dieser gründlichen Renovierung feierte die Gemeinde die Wiedereröffnung am 14. Dezember 2003.

Eine kleine Fotoausstellung soll uns an diese beiden Ereignisse erinnern.

Bild und Text: Jürgen Boysen

 

 

27.10.2013

Sunday Special - Was ist der Mensch - Schöpfung in Kunst und Bibel

Der Gottesdienst "sunday Special" am 227.1013 hatte das Thema: "Was ist der Mensch! - Schöpfung in Kunst und Kirche."
Der Künstler Bernhard Reißfelder hat mehrere Skulpturen in der Kirche ausgestellt und hat während des Gottesdienstes eine Skulptur eines Menschen geschaffen.
Daniel Fritsch und Werner Freiberger sangen Arien aus der Schöpfung von Haydn. Gabi Meuret und Dr. Christopher Dannenmann lasen die Schöpfungs-geschichte (1. Mose 1,1-2,4a) und Dekan Scheffel entfaltete in der Predigt, dass der Mensch laut Bibel einen Dialogcharakter hat. Er ist von Gott geschaffen und lebt vor ihm. Der Mensch ist ein Beziehungswesen. Die Vollendung der Schöpfung steht noch aus. Die gute Atmosphäre im Gottesdienst und bei der anschließenden Begegnung wurde sehr gelobt.
Fotos: R.-P. Thomas

 

14.09.2013

Einführung Pfarrer Hartmut Friebolin als Pfarrer der Lukasgemeinde

Im Rahmen eines Festgottesdienstes wurde Pfarrer Friebolin von Prälat Dr. Traugott Schächtele als Pfarrer der Lukasgemeinde offiziell in sein Amt eingeführt. Nach der musikalischen Einleitung durch den Chor 'Camerata Vokale' unter der Leitung von Bezirkskantor Werner Freiberger begrüßte Dekan Hans Scheffel die Festgemeinde. Prälat Schächtele skizzierte den Weg von Pfarrer Friebolin von Staufen/Münstertal nach Sinsheim. Schöpferischer Beistand sei Pfarrer Friebolin dabei sicher: "Gott ist kein Lokalgott" und ein Pfarrer ist auch imme ein "Gottessucher", auch mit der Aufgabe, andere Suchende zu begleiten; hierbei wird Pfarrer Friebolin vom Amtskollegen Dekan Scheffel und dem Kirchengemeindrat tatkräftig unterstützt.
Die Amtseinführung mit Segnung wurde vom gesamten Kirchengemeindrat begleitet und bejaht. Die anschließende Predigt (Lukas 7,11-17) 'Auferweckung des Jünglings von Nain' thematisierte, dass u.a der wichtigste Ort des menschlichen Wirkens an den Übergängen von Leben und Tod zu finden sei.

'Camerata Vokale' spannte nach den Fürbittgebeten mit dem Choral von Andreas Hammerschmidt "Wie lieblich sind deine Wohnungen" den Bogen von der Predigt und dem Gottesdienst zum anschließendem Zusammensein im Martin-Luther Gemeindehaus.
Hier bildete der Posaunenchor und der Gospelchor den musikalischen Rahmen für diesen Abend mit Grußworten und Darbietungen. Kirchengemeinderätin der Lukasgemeinde, Gabriele Meuret, skizzierte die Vorbereitungen für den Einzug ins (teilweise umgebaute und renovierte) Pfarrhaus am Kirchplatz, damit die Familie mit zwei Söhnen sich dort wohl fühlen können. Ein Willkommensgeschenk waren Gutscheine fürs Palmenparadies und Kinokarten.
Dekan Hans Scheffel hob in seiner Begrüßung hervor, dass Pfarrer Friebolin mit der Übernahme aller Leitungsaufgaben für die ev. Kirchengemeinde Sinsheim ein "Segen für die Gemeinde" und für ihn eine große Entlastung bedeutet, denn als Dekan für den Kirchenbezirk Kraichgau und Pfarrer der Markusgemeinde bleiben noch genügend Aufgabenfelder. Als Dank überreichte er einen Bildband von Sinsheim.
Oberbürgermeister Jörg Albrecht wünschte sich ein gutes Miteinander mit dem Pfarrer, der für ihn ein wichtiger Ansprechpartner ist. Ebenso hoffte Pfarrer Wolfgang Oser von der kath. Seelsorgeeinheit auf konstruktive Zusammenarbeit in Sachen Ökumene. Schuldekan Gunnar Kuderer wünschte in humorvoller Ansprache Pfarrer Friebolin u.a. einen guten Draht zur Jugend.

O.Is - Fotos: privat


 

26.12.2012

Rock-Gottesdienst am 2. Weihnachtstag - Pfarrerin Eva Leonhardt

Pfarrerin Eva Leonhardt nannte den Abend-Gottesdienst einen ‚Weihnachtsausklang der etwas anderen Art'.  Im Mittelpunkt stand Rockmusik anstelle des (gewohnten) musikalischen Gottesdienstes am Vormittag des 2. Weihnachtstages.
Dieser Gottesdienst zur ungewohnten Zeit mit dem ungewohnten Motto  „Christmas all over again"  wurde von etwa 300 begeisterten Kirchen-Besuchern gefeiert, erlebt und die Weihnachts-Botschaft wurde sehr lebendig vermittelt und hatte somit auch manche neue und nachdenkliche Sichtweisen eröffnet.

Die zentralen Akteure waren neben der Pfarrerin die Holger-Weiz-Band, verstärkt durch Bezirkskantor Werner Freiberger und die „Singers 4the Lord" mit Rebekka Rossnagel, Anja Lehmann, Susanne Berthold und Silke Gmelin. Sie sangen mitreißend und teilweise mehrstimmig alle Lieder dieses Gottesdienstes. Christoph Ambiel und Gabi Meuret haben von der Kanzel aus teilweise Liedtexte erläutert.
Eine farbenprächtig angestrahlte Altarwand diente als Projektionsfläche für die übersetzen Texte der englischen Songs - eine gelungene Hilfestellung für die Botschaft der englischenWeihnachtslieder.

Ein am häufigsten im englischsprachigen Raum gesungenes Weihnachtslied war das 1971 von John Lennon geschriebene Lied „Happy Christmas" mit der zentralen Botschaft „War is over, if you want it". Diese Aussage war auch das Predigt-Thema von Pfarrerin Eva Leonhard, die Friedensbotschaft des Ex-Beatles als einen „ernst zu nehmenden Aufruf an die ganze Welt" zu verstehen und immer wieder dafür zu beten, auch wenn die Welt zu allen Zeiten von Kriegen überzogen wurde und wird.
Eines der erfolgreichsten englischsprachigen Weihnachtslieder „Mary's Boychild" , das seit 1978 von „Boney M" weltweit bekannt wurde, war auch der Hit dieses gelungenen Abendgottesdienstes und wurde als Zugabe wiederholt.

Fotos: O. Is

 

05.07.2012

Festival Kraichgau - 1 Juli 2012 - Bilder - Rückblick

Festival des ev. Kirchenbezirks als begeisterndes Gemeinschaftserlebnis Unterhaltsames Programm und Vorstellung der Gemeinden in Regionen

Dekan Hans Scheffel sah zum Abschluss des Festivals im Kirchenbezirk Kraichgau „ das Erlebnis der Gemeinschaft als einen vollen Erfolg und den Höhepunkt der Bezirksarbeit, von dem alle Beteiligten in den nächsten Jahren leben und Kraft schöpfen werden!" Er freute sich, dass vor allem in den vier Regionalinseln hauptamtliche und ehrenamtliche Mitarbeiter mit großem Einsatz die besonderen kirchlichen Angebote darstellten und die Besucher mit großem Interesse die Informationen aufnahmen. Dabei wurden die umfangrei-chen Vorbereitungen von allen Seiten gelobt.

 Bunt und mit vielen Ideen wurden die Gemeinden in den vier Regionen mit Beispielen der Gemeindearbeit vorgestellt. Überall konnten die Besucher mit Symbolen der Region in Berührung kommen:  Im Norden stand Wasser im Mittelpunkt, im Osten lieferte Salz den Kernpunkt des Mottos, Im Süden die Steine und im Westen der Wein. Da konnte man selbst aus Speckstein Gegenstände formen, sich über die Bedeutung des Wassers oder des Salzes informieren und auch edle Tropfen aus heimatlichen Weinbergen probieren. Immer war auch der Bezug zu biblischen Geschichten und zur gegenwärtigen wirtschaftlichen Bedeutung aufgezeigt. Beim Markt der Möglichkeiten präsentierten sich die kirchlichen Dienste mit ihren vielfältigen Angeboten an Beratung und Hilfen.

Im Postgarten gab es Angebote für Jugendliche mit einem besonderen Gottesdienst von Jugendlichen, mit Klettermöglichkeiten für Mutige, mit Live-Konzerten von Jugendbands aus Eppingen und Neckargemünd und unterschiedlichen Workshops. Ein Kindergottesdienst mit einem Theaterstück ( Pfarrer Dietmar Coors), Spielangebote, ein Zauberer und viele kreative Beschäftigungen machten den Kindern im Jugendhaus mächtig viel Spaß.

Auf der Bühne in der Elsenzhalle bot das Programm über den ganzen Tag viel Abwechslung. Musikalische Darbietungen von Kinder- und Jugendchören unter Eric Grunwald, die Bläsergruppe „Tiefes Blech", die Kirchplatzjodler oder die Sängerinnen und Sänger der Kirchenchöre sowie die Jugendband „Rockabout Aces" aus Neckargemünd  sorgten für unterhaltsamen Abwechslung. Auch die Wollbachtaler Alphornbläser und der Gospelchor Tairnbach erhielten viel Beifall für ihre Beiträge. Heiterkeit verbreiteten die Kraichgauritter mit ihren hist. Bildern von Dietmar Coors.

Dekan Scheffel dankte am Ende allen, die zum Gelingen des Festivals beigetragen hatten. Er würdigte auch die finanzielle Förderung durch die Landeskirche im Rahmen des Kirchenkompasses, die die Einrichtung einer halben Stelle für die Öffentlichkeitsarbeit und damit die Anstellung von Simon Böhls für zwei Jahre ermöglich hatte.  

   Text: Herbert Hess                              Bilder: Herbert Hess - J.ürgen Boysen - Rolf-Peter Thomas

 

02.07.2012

Festival Kraichgau - 1 Juli 2012 - Filmbeitrag des ERB

Sie können einen Film zum Festival Kirchenbezirk Kraichgau vom ERB ansehen: hier klicken

Quelle: Evangelischer Rundfunkdienst Baden ERB gemeinnützige GmbH, www.ERB.tv

 

10.05.2012

Goldenen Ehrennadel für langjährige Ehrenamtliche Mitaerbeiter/innen

Goldene Ehrennadeln und Urkunden für langjährige ehrenamtliche Mitarbeiter             Ev. Kirchengemeinde ist glücklich über „großen Schatz" an Ehrenamtlichen

Sinsheim. (hh) Die evangelische Kirchengemeinde setzte beim diesjährigen Mitarbeiterfest im Haus der Kirche die von der Badischen Landeskirche geschaffene Möglichkeit um, ehrenamtliche Mitarbeiter mit der Goldenen Ehrennadel und einer Urkunde auszuzeichnen, die mehr als 12 Jahre in den unterschiedlichsten Bereichen der Kirchengemeinde tätig waren. Vorausgegangen waren eingehende Diskussionen im Kirchengemeinderat, der sich dann einstimmig für die Ehrungen aussprach. Wie Dekan Hans Scheffel beim Mitarbeiterfest betonte, will die Kirche damit dem „großen Schatz" der Ehrenamtlichen Dank und Anerkennung erweisen für die geleisteten Dienste, ohne die die Gemeinde ärmer wäre und viele Angebote der Gemeindearbeit nicht bieten könnte. Die wichtigsten Tätigkeitsbereiche der Ehrenamtlichen waren die Mitarbeit im Kirchengemeinderat, beim Besuchsdienst, bei der Erstellung und Verteilung des Gemeindebriefs, beim Küchenteam bei Veranstaltungen, bei der offenen Kirche, bei der Leitung von Gruppen und Kreisen oder in der Krankenhausbücherei. Besonders engagiert waren die Helferinnen und Helfer beim Kindergottesdienst; so hat Frau Else Stemper hier 1936 ihre Mitarbeit begonnen und bis weit in die 70er Jahre regelmäßig weitergeführt. Mit einem festlichen Essen und gemeinsamen neuen Liedern klang der Abend bei guten Gesprächen aus.

Ausgezeichnet wurden: Gisela Jüngert, Wilma Bender, Frieda Sitzler, Hildegard Viereck, Elisabeth Gierich, Johanna Götz, Sigrid Bauer, Ruth Steinbrenner, Jürgen Boysen, Dr. Martin Weiser, Karin Hoffmann, Otfried Ischen, Brigitte Ischen, Rebekka Roßnagel, Helmut Roth, Günther Stephan, Helga Stephan, Rolf-Peter Thomas, Katharina Falk, Elisabeth Günther, Raban Lutz, Erika Junker, Erika Volz, Ruth Elsässer, Angela Dederer, Wilma Bechtel, Hannelore Krause, Elisabeth Alberti, Hans Maier, Hilde Maier, Ruthild Wild, Klaus Schick, Else Stemper.

Im Bild: Dekan Hans Scheffel und Dr. Christopher Dannenmann überreichten die Goldenen Ehrennadeln an langjährige ehrenamtliche Mitarbeiter der Kirchengemeinde. Auf dem Bild fehlen Frieda Sitzler, Katharina Falk und Hannelore Krause.

 

10.10.2011

Unterzeichung der Charta oecumenica der ACK Sinsheim - Festgottesdienst

Der gemeinsame Festgottesdienst zur Unterzeichnung der Charta oecumenica - der ACK Sinsheim am 9. Oktober 2011 in der Stadtkirche Sinsheim bekräftigte nun auch formell das seit der Gründung am 13. November 1981 bestehende Miteinader der

  • Evangelischen Kirchengemeinde Sinsheim (Markus- und Lukasgemeinde) - unterzeichnet von Dekan Hans Scheffel und Werner Seel für die Markusgemeinde ~ Pfarrer Gerald Winkler und Gabriele Meuret für die Lukasgemeinde
  • Römisch-Katholische Pfarrei St. Jakobus Sinsheim - unterzeichnet von Pfarrer Wolfgang Oser und Martina Obers
  • Evangelisch-Methodistische Kirche Sinsheim - unterzeichnet von Pastor Markus Ebinger und Michael Waap
  • Mennonitengemeinde Sinsheim - unterzeichnet von Pastor Jürgen Riek und Uwe Sieler.


Diese gemeinsame Rahmenvereinbarung für eine ökumenische Partnerschaft für vier christliche Gemeinden - ACK Sinsheim - ist die Erste in dieser Art in Baden-Württemberg. Die Kenntnisnahme bzw. Genehmigung durch übergeordnete Stellen erfolgte durch : Ev. Oberkirchenrat ~ Kirchenrätin Susanne Labsch - Erzdiözese Freiburg ~ Genreralvikar Dr. Fridolin Keck -  Methodisten - Distikt Heidelberg~ Superintendent Carl Hecker.

Die Charta oecumenica
kann  hier als
PDF-Dokument
aufgerufen werden.

Dekan Hans Scheffel freute sich, dass die seit langem bestehende ökumenische Partenschaft durch die Charta gefestigt wurde. Der Festgottesdienst wurde musikalisch gestaltet von den vereinigten Kirchenchören (Leitung Thomas Schmittenbecher), den  vereinigten Posaunenchören (Leitung Dieter Bartholomae) und Bezirkskantor Werner Freiberger.
Nach der Begrüßung durch Pastor Riek hatte OB Rolf Geinert in bewegenden Worten seine Grüße übermittelt  und den Bogen zwischen der ACK und der Stadt(verwaltung) Sinsheim gespannt. Er wies darauf hin, dass  im politischen Raum das Grundgesetz die Basis für die Gemeinschaft ist. Ebenso sei die Charta oecumenica eine wichtige Grundlage. Es folgten noch Grußworte der ACK Baden - verlesen von Herrn Scheffel.

Die liturgische Gestaltung wurde wechselseitig duch die Geistlichen Pfarrer Oser, Pastor Ebinger, Pastor Riek und Dekan Scheffel und Pfarrer Winkler durchgefüht; weitere Mitwirkende waren Gabriele Meuret und Werner Seel; Martina Obers und Heidi Koch; Michael Waap und Uwe Sieler.

Ein von Pastor Ebinger vorbereitetes Anspiel der 'Schätze unserer Gemeinden' präsentierten mit dem  bunten Blumenstrauß die farbige Vielfalt der Ev. Kirche ~ die Gitarre repräsentierte das gemeinsame Musizieren zum Lob Gottes der Mennoniten ~ der Weihrauch als Symbol für festliche Dinge und die aufsteigenden Gebete im katholischen Gottesdienst ~ die Kaffeekanne den regelmäßigen Kirchkaffe und das Zusammenbleiben und den Gedankenaustausch bei den Mehtodisten.  Taufkrug - Taufwasser, Brot und Wein sind u.a. die verbindenden Grundelemente in der ACK. Pfarrer Wolfgang Oser nannte als Ziel der Charta oecumenica "ein glaubwürdiges Zeugnis der göttlichen Zuwendung zu den Menschen".



Die Predigt (Epheser 4,14) von Dekan Scheffel kann man auf dieser Homepage unter Gottesdienste > Predigt-Archiv nachlesen. Der Kirchkaffee im Foyer der Stadtkirche rundete mit angeregten Gesprächen diesen Festgottesdienst ab.

Fotos: privat

 

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